Back to All Events

Here and Now - Und die Ferne wird zur Nähe


  • Perla Mode Langstrasse 84 Zürich (map)

Eine Ausstellung. An zwei Orten. Gleichzeitig.

Mit:
Nino Baumgartner
Livio Casanova
Carlo della Chiesa
Christoph Eisenring
Jonas Etter 
Patricia Flores und André Masseno
Gilles Furtwängler 
Bettina Grossenbacher
Ariane Koch und Sarina Scheidegger
Annaïk Lou Pitteloud
Esther Mathis 
Raoul Müller
Nicolas Raufaste 
Darren Roshier
Benedikt Terwiel und Marlon Wobst
Lena Maria Thüring
Sebastian Utzni
Angela Wüst

Ein Ausstellungsprojekt von Camille Jamet und Robert I. Steinberger.
In Zusammenarbeit mit Natalie Keppler.

Ausstellung offen:
Mittwoch und Samstag 17:00 - 20:00 Uhr
Führung durch und zwischen den Räumen jeweils um 18:30 Uhr
Treffpunkt: Perla-Mode

Vernissage (mit Performances und Musik)
Fr., 9. Mai 18:00 Uhr bis spät

Soirée entre les deux (mit Performances) 
Fr., 16. Mai 19:00 Uhr - 21:00 Uhr 

Finissage & Booklaunch (mit Performances und Musik)
Sa., 31. Mai 18:00 Uhr bis spät 

Alle Veranstaltungen finden an beiden Orten gleichzeitig statt. 

Detailliertes Programm unter www.friction.ch/hereandnow

Perla-Mode
Langstrasse 84 / Brauerstrasse 37, 8004 Zürich

Winterhalder-Areal
Werdstrasse 126, 8003 Zürich

--

21 KünstlerInnen schlagen durch ihre Werke eine unsichtbare Brücke vom Perla-Mode an der Langstrasse zum Winterhalder-Areal in Wiedikon. 

Der Anlass ist die Ausstellung "Here and Now. Und die Ferne wird zur Nähe". Einen Monat lang werden zwei alternative Kulturräume und das Dazwischen von einer facettenreichen Gruppe von KünstlerInnen aus Antwerpen, Basel, Bern, Biel, Berlin, Vevey und Zürich bespielt. Das Publikum erwarten ortsspezifische Installationen im Innen- und Aussenraum und performative Interventionen. Die Besucher haben die Wahl, beide oder nur einen Ort zu besuchen, aber sie spüren immer die Präsenz des fernen Anderen.

Das Bespielen geografisch getrennter Räume kommt der oft hektischen Gleichzeitigkeit unserer globalisierten Welt gleich und widerspiegelt die Unmöglichkeit, das ganze Geschehen zu erfassen. Der Zugang zu Informationen ist heute einfacher denn je, wir können jedoch die Flut von Bildern, Texten und Nachrichten kaum bewältigen. Es gibt eine Sehnsucht nach weniger, nach Besinnung. Die Ausstellung bildet somit die heutige Zeit ab, bietet aber auch einen Ruhepol für die Zuschauer, da wir uns auf das hier und jetzt der Räumlichkeiten konzentrieren. Die nachhaltige Wirkung soll ein Nachdenken über Gleichzeitigkeit und Überfluss an Informationen in unserem Zeitalter sein.

In Zusammenarbeit mit KünstlerInnen bauen wir durch verschiedene Gesten in den Monaten vor und während der Ausstellung eine Beziehung und eine Freundschaft zwischen den Räumen an der Langstrasse und Werdstrasse auf. Enge Freunde verspüren oft eine Nähe trotz Distanz und haben Momente, in denen sie an das gleiche denken, obwohl sie nicht am gleichen Ort sind. Wie entstehen solche innige Beziehungen und Verbindungen? Können zwei Räume eine solche Beziehung entwickeln? Fragen, die von den KünstlerInnen in der Ausstellung in verschiedenster Weise erörtert werden. 

Wir besetzen in diesem Projekt die zwei Häuser mit dem Geiste der anderen Örtlichkeit; manchmal auf einer sichtbaren, manchmal auf einer unsichtbaren Art. Die Natur dieser Häuser bietet sich dazu an: Beide sind Zwischennnutzungen, die sich somit bereits in der Liminalität befinden. Wir bespielen diese unsichtbaren Zwischenräume: Zwischen Abriss und Nutzung, zwischen Perla-Mode und Winterhalder-Areal, zwischen Mensch und Raum.

Facebook-Event

Earlier Event: May 8
Sortie de Résidence