Vernissage WACHS STÜCKE
May
10
6:00 PM18:00

Vernissage WACHS STÜCKE

WACHS STÜCKE

Sarah Burger arbeitet an Skulp-

turen und Installationen, die

sich auf poetische Weise mit

Zeit, Dauer und Präsenz von

Materialien auseinanderset-

zen. Für die Wasserkirche hat

die Künstlerin eine Skulpturen-

gruppe bestehend aus vier

Wachssäulen geschaffen, die

während der Ausstellungszeit

temporär und unvorhersehbar

ihre Form verändern. Das Werk

visualisiert die Flüchtigkeit von

Zeit. Anlässlich der Vernissage

vom 10. Mai, sowie am 14. und

17. Mai werden sich die Wachs-

skulpturen beobachtbar wan-

deln. Die Installation von Sarah

Burger macht auf ihre Weise

stilles Schmelzen, eigenständi-

ges Entfalten und ephemeres

Blühen sichtbar.

SARAH BURGER

Sarah Burger, geboren 1982

in Glarus, lebt und arbeitet in

Zürich. Studium der Philoso-

phie, vergleichender Litera-

turwissenschaft und Linguistik

in Zürich und Berlin, MA der

Arts visuels an der HEAD in Genf,

PhD an der ZHdK in Zürich und

der Kunstuniversität in Linz.

sarahburger.ch

ÖFFNUNGSZEITEN

WASSERKIRCHE

Während der Ausstellungsdauer

Di —Fr 11.00 — 18.00

So 11.00 — 18.00

Alle Veranstaltungen sind

kostenfrei (freiwillige Kollekte).

Eintrittspreise nur für:

chant 1450 & Christian Zehnder

und TONanTON.

wasserkirche.ch

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Eile mit Weile - Zeit für Performance
May
10
6:00 PM18:00

Eile mit Weile - Zeit für Performance

Es ist Zeit für Performance! Als Kunstform setzt die Performance auf Präsentationen, die hier und jetzt entstehen und kaum materielle Zeugnisse zurücklassen. Es geschieht etwas real, im Augenblick und für ein anwesendes Publikum. Der Philosoph Daniel Charles schreibt: «Performance geschieht nicht in der Zeit, sie erzeugt ihre eigene Zeit; sie ist nicht im Raum, sie schafft ihren eigenen Raum.»

«Eile mit Weile» füllt als Kooperation zwischen akku und (ort) die grosse Ausstellungshalle für einmal ausschliesslich mit künstlerischen Aktionen und macht diese momenthafte Kunst vielseitig und spielerisch erlebbar. Ob dicht, flüchtig und opulent oder gemächlich, minimalistisch und von Dauer – die Zeit für Performance entfaltet über drei Wochenenden ein Programm mit verschiedensten Formen performativer Kunst. Die Auftritte der rund dreissig eingeladenen Performerinnen und Performer reichen von spektakulär bis kaum wahrnehmbar. Ein Videoprogramm, Audioguides und ein Kunst-Bistro laden nebst den zeitgebundenen, vergänglichen Live-Ereignissen zum Verweilen ein.

eine Kooperation der akku Kunstplattform und (ort)
kuratiert von Lena Friedli und Judith Huber

Beteiligte:
a&a, ALMA, Angela Anzi, Bujar Berisha, Laura Breitschmid & Eva-Maria Knüsel, Lara Buffard, Mio Chareteau, Martin Chramosta, Bettina Diel, Sophie Germanier, Monica Germann, Claudia Grimm, Kim Gvozdic, Daniel Häller, Benjamin Heller, Rolf Hermann, Leo Hofmann & Benjamin van Bebber, Gisela Hochuli, Judith Keller, Claudia Kübler, Klasse 2a – Schule Gersag 2 Emmenbrücke, Pascal Lampert, Martina Lussi, Rochus Lussi, Alexandra Meyer & Chris Hunter, Anne-Sophie Mlamali, NICE, Jens Nielsen, Severin Perrig, Andrea Saemann, Heinz Stahlhut, Patrizio Welti, Mahtola Wittmer, Anna-Sabina Zürrer

Sowie ein Spoken-Word Abend, programmiert von «Der gesunde Menschenversand» mit Jens Nielsen, Judith Keller und Rolf Hermann.

Performances von Benjamin Heller, Sophie Germanier, Mahtola Wittmer und Patrizio Welti, ausgewählt in Kooperation mit Hochschule Luzern - Design & Kunst.

Videokabinett, programmiert von Angela Anzi und Silvia Isenschmid mit Beiträgen von Suse Itzel und Lars Hinrichs, Leonie Rottmann, Judith Huber und Silvia Isenschmid, Stina Kasser, Nara Pfister, TinTin Patrone.

Audioguide von Gisela Hochuli mit Performance-Anleitungen für den leeren Raum von Glynis Ackermann, Christine Bänninger, Sandra De los Santos, Pascale Grau, Gisela Hochuli, Manuela Imperatori, Monica Klingler, Dominik Lipp, Valerian Maly, Künstlerinnenkollektiv marsie, Mirzlekid, Chris Regn, Andrea Saemann, Klara Schilliger, Rolf Schulz, Joëlle Valterio

4./5. Mai, 9.-12. Mai, 16.-18. Mai
Detailprogramm: http://www.akku-emmen.ch/Portals/0/EilemitWeileA3%20web_DEF.pdf

unterstützt im Rahmen des Kulturprojekts "Die andere Zeit" der Albert Koechlin Stiftung

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«ÎLES – ELLES. SELINA BAUMANN, PATRICIA BUCHER UND CHLOÉ DELARUE»
May
12
11:30 AM11:30

«ÎLES – ELLES. SELINA BAUMANN, PATRICIA BUCHER UND CHLOÉ DELARUE»

12. MAI 2019 – 28. JULI 2019

 Vernissage: Sonntag, 12. Mai 2019, 11.30 Uhr

In der Ausstellung «îles - Elles» präsentiert das Kunst(Zeug)Haus Werke der Schweizer Künstlerinnen Selina Baumann (*1988), Patricia Bucher (*1976) und Chloé Delarue (*1986). Als gemeinsamer gedanklicher Ankerpunkt dient den Künstlerinnen dabei das 300-Jahr Jubiläum des Romans «Robinson Crusoe» von Daniel Defoe. Als Gegenpol zum gestrandeten, archetypischen Helden bespielen drei Frauen das Kunst(Zeug)Haus mit raumgreifenden Inselinstallationen.

Einladungskarte

Gefördert von: ProHelvetia, Kanton Basel-Landschaft, Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung

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Paul Cupido – Éphémère,Ausstellungseröffnung und Buchvernissage
May
23
6:00 PM18:00

Paul Cupido – Éphémère,Ausstellungseröffnung und Buchvernissage

PAUL CUPIDO – ÉPHÉMÈRE

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND BUCHVERNISSAGE

DONNERSTAG, 23. MAI 2019
VON 18 BIS 21 UHR
DER KÜNSTLER IST ANWESEND

Anlässlich der ersten Einzelausstellung des aufstrebenden holländischen Künstlers Paul Cupido in der Schweiz, erscheint der gleichnamige Bildband sowie das exklusive und limitierte Artist Book „Continuum“ – beide von der Edition Bildhalle herausgegeben.

Im Mai und Juni 2019 wird Paul Cupido’s Werk an der Photo London und an der Photo Basel zu sehen sein.

Paul Cupido ist 1977 auf einer kleinen holländischen Insel namens Terschelling geboren. Die Bewohner lebten weitgehend von dem, was die Natur zu bieten hatte: von einheimischen Lebensmitteln und Dingen, die an Land gespült wurden. Die tiefe Naturverbundenheit der Bevölkerung und ein Leben, das stark vom Rhythmus der Jahreszeiten, der Mondphasen und der Gezeiten beeinflusst war, prägen Paul Cupido bis heute auch in seiner künstlerischen Arbeit.

«Ephémère» ist der Titel dieser Ausstellung und auch von Cupidos erster Monografie. Zugleich ist es ein Schlüsselbegriff in seinem künstlerischen Werk. In der Botanik ist «ephemer» die Eigenschaft eines Organismus, der «nur einen Tag lebt», im übertragenen Sinne jedoch beschreibt das Wort den Prozess der Entstehung, der Verwandlung und des Verschwindens. Eine existenzielle Flüchtigkeit also, die Cupidos fragilen Bilder von Pflanzen, Menschen und Landschaften durchdringt. Seine Bilder scheinen im Moment des Übergangs von hellem Tageslicht zur schwarzen Nacht entstanden zu sein. In einer Zone ohne Zeit und geografische Verortung, aber voller Zauber, melancholischer Schönheit und tiefer poetischer Kraft.

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Anna Lehmann-Brauns: Letzter Vorhang
May
23
6:30 PM18:30

Anna Lehmann-Brauns: Letzter Vorhang

Anna Lehmann-Brauns

Geboren ist Anna Lehmann-Brauns 1968 in Berlin. Sie ist Absolventin der Meisterklasse von Joachim Brohm, Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Lehmann-Brauns Fotografien sind heutzutage international bekannt. Im Mai 2009 wurden ihre Werke auf dem New York Photo Festival präsentiert.

Bereits 1997 war der Galerist Sascha Laue auf Lehmann-Brauns Arbeiten aufmerksam geworden.

 

Letzter Vorhang

Im Mai 2018 fiel der letzte Vorhang in den beiden Spielstätten Komödie und Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Nach jahrelangem und erbittertem Kampf begannen im Juni 2018 die Abrissarbeiten. Das von Theater-Architekt Oskar Kaufmann in den zwanziger Jahren entworfene Gebäude-Ensemble gibt es nun nicht mehr. Oskar Kaufmann stammt aus einer jüdischen Familie und hat in Berlin eine Reihe von Theaterbauten realisiert:, u.a. das Hebbeltheater, das Renaissance- Theater und die Kudamm-Bühnen. Bei einer Führung durch die beiden Häuser, durch die Garderoben, die Maske, die Requisite, beim Blick in die kleinen Logen usw., wurde mir noch mal die ganze Pracht und Schönheit dieser wunderbaren Orte vor Augen geführt. Von den roten Samtbestuhlungen, über das cremefarbene Interieur, die unzähligen Kristallüster in allen Grössen - um nur einige wenige Details zu nennen – atmete dieses Haus Geschichte.

Hier, wo Max Reinhardt gewirkt hat, wo Brecht- und Weill-Stücke uraufgeführt wurden, wo neben vielen anderen Inge Meysel, Harald Juhnke, Günter Pfitzmann und Katharina Thalbach über viele Jahre hinweg Abend für Abend spielten, wird nun eine weitere Shopping-Meile entstehen. In den Gesprächen schien es, als könnten die Mitarbeiter es alle noch nicht recht fassen. Zwischen Schockstarre und Anerkennung des Unvermeidbaren harrten sie der Dinge, die da kamen. Leider konnte keiner diese unverständliche Entscheidung eines externen Investors abwenden, die Option auf Denkmalschutz für die Häuser hatte sich die Stadt Berlin in den achtziger Jahren abkaufen lassen. Ich bekam allerdings die Möglichkeit den Schmelz dieses wunderbaren Ensembles noch ein Mal in meinen fotografischen Bildern festzuhalten. Von Dez 17 bis Mai 18 fotografierte ich mit gleichbleibender Regelmässigkeit jede Woche in den beiden Häusern und begleitete auch den beginnenden Abbau. Ich lernte viel über die Architektur der Häuser, die Künstler berichteten beispielsweise von der nach wie vor fantastischen Akustik der Theaterbauten. So fotografierte ich auch am Morgen nach der Nacht der buntschillernden Abschiedsparty: Goldflitter bedeckt den Bühnenboden und die aufgelöste Fin-de-Siecle-Stimmung hängt noch im Raum. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem Raum als Ort der subjektiven und kollektiven Erinnerung. Meine Räume sind menschenleer und verweisen doch auf Ihre Bewohner. Ich arbeite mit Stativ und einer analogen Mittelformat-Kamera. Auch spärlich beleuchtete Räume lassen sich so in ihrem präzisen Glanz und in ihrer Farbigkeit abbilden. Meine fotografischen Bilder sind keine Dokumentationen, sondern der Versuch bestimmte Stimmungen festzuhalten. So standen die Bühnen am Kudamm auch für den freien Geist des alten Kudamms, für die Zwanziger Jahre und für eine Schauspieler-Generation die unseren Kindern nichts mehr sagen wird. Dass die beiden Bühnen abgerissen wurden, ist aktive Zerstörung von Kulturgut und steht sinnbildlich für viele falsche Entscheidungen, die durch Investoren ohne Geist aber mit viel Geld in dieser Stadt möglich werden.

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Vernissage/Opening: Dora Budor „I am Gong“
May
23
7:00 PM19:00

Vernissage/Opening: Dora Budor „I am Gong“

Wir laden Euch herzlich zur Vernissage von Dora Budors erster institutionellen Einzelausstellung in Europa ein.

Für „I am Gong“ untersucht Dora Budor (* 1984) die Architekturgeschichte der Kunsthalle Basel und ihrer Umgebung, um mit Klang, Staub und Umgebungsdaten aus verschiedenen Zeiten eine sich langsam entfaltende „Partitur“ für die Ausstellung entstehen zu lassen. Das Resultat ist wechselhaft, elektrisierend, mit Kunstwerken, deren Formen von unsichtbaren Kräften gesteuert werden. Mehr Informationen zur Ausstellung, die vom 24.5. bis 11.8.2019 läuft, findet Ihr hier: https://www.kunsthallebasel.ch/exhibition/dora_budor/

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung von Balkan Projects, der Luma Foundation, Andrea Grisard & Alex Grossenbacher und Outset Contemporary Art Fund mit zusätzlicher Unterstützung vom Ministerium für Kultur der Republik Kroatien.



We warmly invite you to the opening of Dora Budor's first institutional solo exhibition in Europe.

For "I am Gong," Dora Budor (* 1984) investigates the architectural history of Kunsthalle Basel and its surroundings in order to use sound, dust, and environmental data from dissonant temporalities to create an evolving “score” for her exhibition. The result is moody, electric, and with artworks whose unfolding forms are modulated by invisible forces. Find more information about the exhibition that runs from 24.5. to 11.8.2019 here: https://www.kunsthallebasel.ch/en/exhibition/dora_budor/

Exhibition made possible through the generous support of Balkan Projects, the Luma Foundation, Andrea Grisard & Alex Grossenbacher, and Outset Contemporary Art Fund; with additional support from the Ministry of Culture of the Republic of Croatia.

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Eröffnung: Stipendium Vordemberge-Gildewart 2019
May
24
7:00 PM19:00

Eröffnung: Stipendium Vordemberge-Gildewart 2019

Der konstruktivistische Künstler Friedrich Vordemberge- Gildewart (1899–1962) gilt als deutscher Pionier der Konkreten Kunst. Die gleichnamige Stiftung hat sich der Förderung junger Kunstschaffender verpflichtet und ermöglicht einer jedes Jahr wechselnden Kunstinstitution, Kunstschaffende unter 35 Jahren aus ihrer Region für den Preis zu nominieren. Das zugesprochene Stipendium in der Höhe von CHF 60’000 gehört zu den höchst dotierten in Europa. Für die Ausstellung in Rapperswil wurden 14 Kunstschaffende aus dem vielseitigen Kulturraum rund um Appenzell, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich ausgewählt. Ihre Werke bedienen sich unterschiedlicher Medien wie Malerei, Zeichnung, Fotografie und Video, Installation, Skulptur oder Performance und zeigen einen auffallend undogmatischen Umgang mit gesellschaftlichen Referenzen, interdisziplinären Strategien und ästhetischen Recherchen.

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Opening reception: ‘max bill. bauhaus constellations’
Jun
8
6:00 PM18:00

Opening reception: ‘max bill. bauhaus constellations’

We are pleased to invite you to the opening reception of a major exhibition entitled ‘max bill. bauhaus constellations’, which coincides with the centenary of the Bauhaus. Curated by Dr Angela Thomas Schmid, President of the Max Bill Georges Vantongerloo Stiftung, the exhibition explores the dynamic dialogues with the group of artists Bill met at the influential German school.

The Bauhaus period had a lasting impact on Bill who creatively developed the ideas he encountered there throughout his oeuvre. Works from the artist’s own collection are presented in combination with archive materials he assembled during his lifetime. The artists featured alongside Bill include Josef Albers, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Kurt Schwitters, Oskar Schlemmer, Sophie Taeuber-Arp and Georges Vantongerloo.

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Vernissage - Master Contemporary Arts Practice, HKB
Jun
20
6:00 PM18:00

Vernissage - Master Contemporary Arts Practice, HKB

Das Pasquart Kunsthaus Centre d'art lädt Sie herzlich zur Vernissage des DIPLOMFESTIVALS MASTER CONTEMPORARY ARTS PRACTICE (21.6.-25.6.2019)der HBK Hochschule der Künste Bern ein.
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Le Pasquart Kunsthaus Centre d'art a la plaisir de vous inviter au Vernissage du FESTIVAL DES ARTS MASTER CONTEMPORARY ARTS PRACTICE (21.6.-25.6.2019) de la HKB, Haute école des arts de Berne.

Das Diplomfestival des Master of Arts in Contemporary Arts Practice der Hochschule der Künste Bern versammelt Werke einer jungen und experimentierfreudigen Generation von ambitionierten Kunstschaffenden. Das künstlerische Denken der Absolventinnen und Absolventen zeigt sich in unterschiedlichen Medien wie Performance, Video, Installation, Malerei, Literatur oder Musik und fokussiert gegenwärtige Fragestellungen.
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Le Festival des arts du Master of Arts in Contemporary Arts Practice de la Haute école des Arts de Berne regroupe les œuvres d’une génération de jeunes artistes créatifs et ambitieux. La créativité des diplômées et diplômés s’articule autour de différents médias – performance, vidéo, installation, peinture, littérature ou musique – et se focalise sur des problématiques actuelles.

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Vernissage - Céline Condorelli / Andrea Heller
Jul
6
5:00 PM17:00

Vernissage - Céline Condorelli / Andrea Heller

Das Pasquart Kunsthaus Centre d'art lädt Sie ganz herzlich zur Doppel-Vernissage der Ausstellungen (7.7.–8.9.2019) von CELINE CONDORELLI und ANDREA HELLER ein.
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Le Pasquart Kunsthaus Centre d'art vous invite très cordialement au double-vernissage des exposition (7.7.–8.9.2019) de CELINE CONDORELLI et ANDREA HELLER.

CELINE CONDORELLI
In der Verbindung von Architektur, Raum und Kunst lässt Céline Condorelli (*1974, FR/IT) aus szenografischen Elementen einen Prozess zwischen Installation, Skulptur und Performance entstehen. Den Ausstellungsraum, die Beleuchtung oder die Einrichtung und die damit verknüpften Konventionen des Ausstellens entlarvt sie als verborgene Leitplanken, die das Sehen und Bewegen in Kunstinstitutionen zu lenken versuchen. Sie legt die Funktion des Displays offen und evoziert Reflexionen über Wertvorstellungen, Sichtbarkeit oder Manipulation.
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Travaillant avec l’architecture, l’espace et l’art, Céline Condorelli (*1974, FR/IT) crée à travers des éléments scénographiques un processus entre installation, sculpture et performance. L’espace d’exposition, l’éclairage, l’aménagement et les conventions muséales qui y sont associées sont identifiés par l’artiste comme des garde-fous orientant notre perception et nos déplacements au sein d’une institution artistique. Elle interroge le rôle de la présentation et évoque une réflexion sur des notions de valeur, de visibilité ou de manipulation.

ANDREA HELLER
Andrea Heller (*1975, CH) schafft Werke auf Papier sowie Keramik- und Glasobjekte, in denen sich eine Welt aus fragilen Landschaften, assoziativen Spuren und anthropomorphen Mischwesen entfaltet. Die Bedingungen unserer Umwelt reflektierend, rückt die Bieler Künstlerin Aspekte wie Dekonstruktion, Instabilität und Unbeständigkeit ins Zentrum und realisiert raumfüllende Installationen, die mehrdeutig erfahrbar werden.
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Andrea Heller (*1975, CH) crée des œuvres sur papier, des objets en céramique ou en verre, desquelles se déploie un univers fait de paysages fragiles, d’évocations et d’êtres anthropomorphiques. En reflétant les conditions de notre environnement, l’artiste biennoise place des aspects comme la déconstruction, l’instabilité et l’impermanence au centre de sa réflexion et réalise des installations au caractère ambigu emplissant l’espace.

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Eröffnung «Value the Process»
May
9
6:00 PM18:00

Eröffnung «Value the Process»

9. Mai – 15. Juni 2019
Vernissage: 9. Mai 2019 ab 18.00 – 21.00 Uhr
Finissage: 15. Juni 2019 ab 12.00 – 17.00 Uhr

Mit den Künstlern
Huber.Huber, Matthias Gubler, Enrico Nagel, Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi und Olga Titus

Die Ausstellung «Value the Process», die bis zum 15. Juni 2019 dauert, thematisiert das prozesshafte Arbeiten in der Kunst und versucht gleichzeitig den pluralen und fluiden Gesellschaftskonzepten unserer heutigen Zeit nachzugehen. Gezeigt werden ausschliesslich Collage-Arbeiten. Bemerkenswert an diesen 5 künstlerischen Positionen ist die performative Dimension, die allen Arbeiten innewohnt.Huber.Huber collagieren in ihren Arbeiten das ambivalente Verhältnis zwischen Natur und Kultur. In ihren Collagen ist diese sonderbar eigenwillige Schwere, sie sind ironisch, poetisch und skurril zugleich. Matthias Gubler beschäftigt sich in seinen Videocollagen genau wie das Künstlerinnenkollektiv Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi mit Themen des digitalen Storytellings. Beide Positionen, die von Matthias Gubler, sowie die von Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi reflektieren über die Notwendigkeit von narrativen Prozessen, komplexe algorithmische Zusammenhänge verdrängen unsere analoge, abstrakte Vorstellungskraft. Enrico Nagel, der bereits auch für zahlreiche Zeitungen und Magazine, wie z.B. Harpers Bazaar und DIE ZEIT Collagen publiziert hat, versucht den digitalen Einheitsbrei visuell gestalteter Hochglanzmagazine mit unikalen Collagen aufzumischen. Seine Arbeiten sind reduziert und erschliessen mit kontrastierenden Materialien und verfremdenden Formen neue utopische Denkräume. Olga Titus’ Bildteppiche, die allesamt leicht überladen und farbprall wirken, irritieren. Sie irritieren aber nicht nur weil sie aus verschiedensten Bildquellen speisen, sondern weil sie «handfeste» Ebenen aufzeigen, dreidimensionale Collagen werden und uns so erklären, was Verschiebung, was Veränderung und Prozesshaftigkeit bedeutet.Womöglich ist nur die Collage als künstlerisches Ausdrucksmittel im Stande, Prozesshaftes erkennbar zu machen. Robert Rauschenberg (Zitat: «Value the Process») war von dieser Idee den Prozess der Herstellung sichtbar zu machen, überzeugt. Er weigerte sich Collagen als abgeschlossene Kunst-Konstrukte wahrzunehmen. Er empfand sie als Relikte, die den permanenten Prozess kultureller Erneuerung vermitteln und so undurchsichtigen Machtstrukturen entgegen steuern. Collagen versinnbildlichen Eigensinniges, sie stellen sich jeder homogenisierten, sinnentleerten Kommerzialisierung entgegen. Collagiertes oder auch Assembliertes steht für Transparenz, es steht somit auch für die Rückbesinnung auf die eigene Handlungsmacht. Collagen vermitteln so nicht nur in ihrer visuellen Sprache Prozesshaftigkeit. Collagen sind grundsätzlich fähig kollektive Prozesse der Aneignung und Perspektivierung aufzuzeigen, indem sie eine Beziehung zwischen Möglichkeit und Imagination aufbauen.

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R)évolution - "le spleen n'est plus à la mode"
May
8
8:00 PM20:00

R)évolution - "le spleen n'est plus à la mode"

Wir haben viel gemein mit Emmanuel Macron: Wir interessieren uns für die grossen Themen der Weltpolitik, sind im gleichen Alter, lieben das Theater, die Sprache und den öffentlichen Auftritt. Uns allen hat das Theater viel gegeben. Emmanuel Macron seine Frau, uns unseren Beruf. In der Performance „(R)évolution - le spleen n'est plus à la mode“ untersuchen wir die Entwicklung des Individuums am Beispiel von Emmanuel Macron. Anhand von Anekdoten und Texten arbeiten wir die biografischen und ideologischen Parallelen und Unterschieden zwischen Ihm und uns heraus. Final rufen wir, wie Emmanuel Macron, unsere eigene Revolution aus. Die Performance findet im Rahmen eines 5-Gänge Menüs zwischen französischer, deutscher und schweizer Küchenkultur statt. Endlich wieder echtes Theater.

by HOTAIRPRODUCTION

Mit
Christian Valerius (Spiel) &
Samuel Eschmann (Performender Koch)

Regie, Text & Bühne Christian Valerius
Kulinarik & Bühne Samuel Eschmann
Kostümbild Maude Vuilleumier
Oeil exterieur Urs Jucker
Malerei Peter Feiler
Produktionsleitung Ramun Bernetta

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Eröffnung «Value the Process»
May
8
6:00 PM18:00

Eröffnung «Value the Process»

9. Mai – 15. Juni 2019
Vernissage: 9. Mai 2019 ab 18.00 – 21.00 Uhr
Führung: Samstag, 18. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr & Donnerstag, 30. Mai, 19.00 – 20.00 Uhr
Finissage: 15. Juni 2019 ab 12.00 – 17.00 Uhr

Mit den Künstlern
Huber.Huber, Matthias Gubler, Enrico Nagel, Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi und Olga Titus

Die Ausstellung «Value the Process», die bis zum 15. Juni 2019 dauert, thematisiert das prozesshafte Arbeiten in der Kunst und versucht gleichzeitig den pluralen und fluiden Gesellschaftskonzepten unserer heutigen Zeit nachzugehen. Gezeigt werden ausschliesslich Collage-Arbeiten. Bemerkenswert an diesen 5 künstlerischen Positionen ist die performative Dimension, die allen Arbeiten innewohnt.Huber.Huber collagieren in ihren Arbeiten das ambivalente Verhältnis zwischen Natur und Kultur. In ihren Collagen ist diese sonderbar eigenwillige Schwere, sie sind ironisch, poetisch und skurril zugleich. Matthias Gubler beschäftigt sich in seinen Videocollagen genau wie das Künstlerinnenkollektiv Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi mit Themen des digitalen Storytellings. Beide Positionen, die von Matthias Gubler, sowie die von Eirini Sourgiadaki/Anna Rubi reflektieren über die Notwendigkeit von narrativen Prozessen, komplexe algorithmische Zusammenhänge verdrängen unsere analoge, abstrakte Vorstellungskraft. Enrico Nagel, der bereits auch für zahlreiche Zeitungen und Magazine, wie z.B. Harpers Bazaar und DIE ZEIT Collagen publiziert hat, versucht den digitalen Einheitsbrei visuell gestalteter Hochglanzmagazine mit unikalen Collagen aufzumischen. Seine Arbeiten sind reduziert und erschliessen mit kontrastierenden Materialien und verfremdenden Formen neue utopische Denkräume. Olga Titus’ Bildteppiche, die allesamt leicht überladen und farbprall wirken, irritieren. Sie irritieren aber nicht nur weil sie aus verschiedensten Bildquellen speisen, sondern weil sie «handfeste» Ebenen aufzeigen, dreidimensionale Collagen werden und uns so erklären, was Verschiebung, was Veränderung und Prozesshaftigkeit bedeutet.Womöglich ist nur die Collage als künstlerisches Ausdrucksmittel im Stande, Prozesshaftes erkennbar zu machen. Robert Rauschenberg (Zitat: «Value the Process») war von dieser Idee den Prozess der Herstellung sichtbar zu machen, überzeugt. Er weigerte sich Collagen als abgeschlossene Kunst-Konstrukte wahrzunehmen. Er empfand sie als Relikte, die den permanenten Prozess kultureller Erneuerung vermitteln und so undurchsichtigen Machtstrukturen entgegen steuern. Collagen versinnbildlichen Eigensinniges, sie stellen sich jeder homogenisierten, sinnentleerten Kommerzialisierung entgegen. Collagiertes oder auch Assembliertes steht für Transparenz, es steht somit auch für die Rückbesinnung auf die eigene Handlungsmacht. Collagen vermitteln so nicht nur in ihrer visuellen Sprache Prozesshaftigkeit. Collagen sind grundsätzlich fähig kollektive Prozesse der Aneignung und Perspektivierung aufzuzeigen, indem sie eine Beziehung zwischen Möglichkeit und Imagination aufbauen.

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Let’s Talk mit Salomé Bäumlin
May
7
5:00 PM17:00

Let’s Talk mit Salomé Bäumlin

Wir freuen uns die Künstlerin und Textildesignerin Salomé Bäumlin bei uns begrüssen zu dürfen.

Salomé Bäumlin bereist seit 2007 regelmässig den arabischen Raum. Im Zentrum ihrer heterogenen Arbeit steht die Frage nach kultureller Identität in einer globalisierten Welt. Mit dem schweizerisch-marokkanischen Label AIT SELMA lotet sie die Schnittstelle von Design und Kunst spielerisch aus. Im südlichen Atlasgebirge Marokkos stellt sie zusammen mit Amazigh-Frauen Teppiche aus umfassend kulturell nachhaltiger Produktion her. Ihre künstlerische Haltung orientiert sich an der Zen-Philosophie und der Überzeugung, dass sich auch kleine Entscheidungen im grossen Ganzen spiegeln. Sie ist Teil des «Projet Ensemble», einem Austauschprogramm von Trends & Identity mit der ÉSAV in Marrakesch.
aitselma.com

Let’s Talk geht weiter im Herbst/Winter Semester am 1. Oktober 2019.

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VERNISSAGE: SOLID ARID SPLENDID
May
4
6:00 PM18:00

VERNISSAGE: SOLID ARID SPLENDID

Mit
Martina-Sofie Wildberger, Maya Rochat, LapTopRadio, Ingrid Käser, Ceel Mogami de Haas,
Sarah Burger, Peter Hauser, Claudio Landolt, Dafi Kühne. Kuratiert von Sarah Burger

Programm
Samstag, 4. Mai Vernissage ab 18 Uhr
18.30 Uhr Performance von Martina-Sofie Wildberger, 19.30 Uhr Performance «Living in a Painting» von Maya Rochat & der Band «Dolphin Flight»

Samstag, 11. Mai 16 – 17.30 Uhr Live-Sendung «Der magische Wurm» von LapTopRadio in der Ausstellung und online zu hören unter: http://laptopradio.org/
LapTopRadio sind: Melanie Akeret, Zoé Aubry, Lorraine Baylac, Louise Bonpaix, Léonard Gremaud, Pablo Hurtado, Julie Sando, Nelson Schaub,
Sara da Silva Santos, Laurent Schmid, Vanessa Urben, Ilana Winderickx

Samstag, 18. Mai ab 20 Uhr Performance «Bar au Cactus» von Ingrid Käser und Claudia Steffes-enn und Lesung «Animals and Poetry» von Sarah Burger und Ceel Mogami de Haas

Samstag, 25. Mai Finissage ab 18 Uhr mit Konzert um 19 Uhr von «Captain Moustache & Fredo Ignazio»

Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag bis Samstag, 14 bis 18 Uhr oder auf Vereinbarung



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Bruno Kaufmann - Ästhetische Zustände
May
3
7:00 PM19:00

Bruno Kaufmann - Ästhetische Zustände

Herzliche Einladung zur Vernissage und Ausstellung
"Ästhetische Zustände"

BRUNO KAUFMANN

03. Mai bis 25. Mai 2019

Der bekannte Liechtensteiner Künstler und Initiator der Kunstschule Liechtenstein, Bruno Kaufmann, stellt in der Galerie Cuadro22 in Chur neue Arbeiten aus. Werke von ihm befinden sich im Kunstmuseum Liechtenstein, in der staatlichen Sammlung Liechtensteins sowie in namhaften privaten und öffentlichen Sammlungen.

Kaufmann studierte Kunst und Kunstpädagogik an der Hochschule für bildende Künste HfbK (heute HdK) in Berlin. Er war viele Jahre tätig als Werbe- und Industriefotograf. Neben dieser Arbeit entwickelte er seine Kunst weiter, die er in teils renommierten Galerien im In- und Ausland ausstellte.
Ebenfalls bekannt ist er als Briefmarkengestalter. Später gab er Kunst- und Werkunterricht im Liechtensteinischen Gymnasium. Während dieser Zeit schuf er das Konzept zur Kunstschule Liechtenstein, welche1993 eröffnet wurde und deren Direktor er bis 2008 war. Seit seiner Pensionierung widmete er sich wieder intensiv seiner künstlerischen Arbeit.
Seine Werke kreiert Bruno Kaufmann auf dem Computer, aber auch der Fotoapparat wird beigezogen und damit überschreitet er die engen Grenzen Konkreter Kunst.

In der Galerie Cuadro22 ist ein spannendes Spektrum seiner Kunst zu sehen, das von der geometrischen Konkreten Kunst bis zu Werken reicht, welche die Strenge jener Werke sprengen.

Vernissage :
Freitag, 3. Mai 2019 // 19 - 22 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit Bruno Kaufmann:
Donnerstag, 16. Mai 2019 // 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
bis 25. Mai 2019

Öffnungszeiten Galerie CUADRO22:
Donnerstags & Freitags 14-18.30 Uhr
Samstags 10-16 Uhr
und nach Vereinbarung.

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Vernissage: Pedro Wirz & Unbehaust
May
3
to May 4

Vernissage: Pedro Wirz & Unbehaust

Vernissage und Kulturnacht Langenthal
Freitag, 3. Mai 2019, 18.00 – 24.00 Uhr

Begrüssung, Einführung & Apéro.
Anschliessend Konzert von André Uhl, Performances von Leo Hofmann und Daniel V. Keller sowie Kurzführungen, Workshops für Gross und Klein und Barbetrieb im Rahmen der Langenthaler Kulturnacht.

a curbing wall of debris \landfilling. Pedro Wirz
4. Mai 2019 – 23. Juni 2019

Der brasilianisch-schweizerische Künstler Pedro Wirz (*1981) präsentiert seine bisher grösste Einzelausstellung «a curbing wall of debris» in zwei Kapiteln, «\nesting» im Centre culturel suisse und «\landfilling» im Kunsthaus Langenthal. Menschengemachtes trifft auf vermeintlich Naturbelassenes. Aus Materialien wie Erde, Bienenwachs und Textilien entstehen Figurationen von Eiern, Tieren und ihren Behausungen in einer räumlichen Gesamtinstallation. Wirz regt zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis des Menschen zu nicht-menschlichen Organismen und Ökosystemen an, worauf auch das Nest und die Müllhalde in den Untertiteln der beiden Ausstellungskapitel verweisen.
Kuratiert von Raffael Dörig in Kooperation mit dem Centre culturel suisse (CCS), Paris.

Unbehaust. Anja Braun, Leo Hofmann, Daniel V. Keller, Lynne Kouassi, Rebecca Kunz
4. Mai 2019 – 23. Juni 2019

Die Metapher des durchlöcherten Hauses steht sinnbildlich für die durch veränderte Kommunikation und Mobilität bedingte Auflösung der Trennung zwischen Innen- und Aussenraum, Privatem und Öffentlichem sowie analoger und digitaler Welt. Dieses gegenwärtige Unbehaustsein flackert auf vielfältige Weise in den Arbeiten von Anja Braun (*1985), Leo Hofmann (*1986), Daniel V. Keller (*1987), Lynne Kouassi (*1991) und Rebecca Kunz (*1986) auf: sei es in der Flüchtigkeit der verwendeten Materialien und Medien, der atmosphärischen Rauminszenierung oder der Auseinandersetzung mit Themen wie Gastfreundschaft, Migrationsbewegungen oder globalem Ressourcenverbrauch.
Kuratiert von Eva-Maria Knüsel.

Weitere Informationen: www.kunsthauslangenthal.ch

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Filmscreening: Teknolust (2002) von Lynn Hershman Leeson
May
2
6:00 PM18:00

Filmscreening: Teknolust (2002) von Lynn Hershman Leeson

mit einer Einführung von Elsa Himmer und Nina Zschocke
Eintritt frei, 79 Minuten, in Englisch

In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe "Don 19 – Gespräche zur Kunst und Architektur“ der Professur für Kunst- und Architekturgeschichte, Prof. Dr. Philip Ursprung, ETH Zürich, Konzeption und Organisation: Dr. Nina Zschocke

Im Rahmen der Ausstellung «Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms» zeigt das Migros Museum für Gegenwartskunst den Spielfilm «Teknolust» der US-amerikanischen Künstlerin Lynn Hershman-Leeson (*1941 in Cleveland, Ohio), die mit weiteren Arbeiten in der Ausstellung vertreten ist. In der Hauptrolle des Spielfilms verkörpert Tilda Swinton gleich vier Charaktere.

Die Biogenetikerin Dr. Rosetta Stone hat zu Hause, unbemerkt von ihren Kollegen, eine Formel entwickelt, mit Hilfe derer sie ihre eigene DNS in einen Computer übertragen kann. Die so von ihr geklonten Replikanten nennt sie Ruby, Olive und Marianne. Sie «arbeiten» als «allwissende Portale» im Internet, wo sie Usern helfen, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Zudem müssen sie für Rosetta die Hausarbeit erledigen. Darüber hinaus muss Ruby, die mutigste der «Drillinge» immer wieder das für sie überlebensnotwendige männliche Y-Chromosom beschaffen. Dafür lässt sie sich von Liebesfilmen inspirieren und verführt dann Männer, um deren Sperma zu erbeuten, das sie mit ihren «Schwestern» teilt. Der Cyber-Punk-Film von Lynn Hershman Leeson ist ein bizarres, intelligentes, witziges und romantisches Werk über den Verlust der Unschuld und die Suche nach Selbstverwirklichung.

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with an introduction by Elsa Himmer and Nina Zschocke
free admission
79 minutes
in English

In cooperation with the event series “Don 19—Gespräche zur Kunst und Architektur” organized by the Chair for the History of Art and Architecture, Prof. Dr. Philip Ursprung, ETH Zürich, conception and organization: Dr. Nina Zschocke

In conjunction with the exhibition “Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms,” the Migros Museum für Gegenwartskunst presents a screening of the American artist Lynn Hershman Leeson’s (b. Cleveland, Ohio, 1941) feature film “Teknolust.” Additional works by the artist are included in the exhibition. The film’s leading actress, Tilda Swinton, stars in no fewer than four different parts.

Unbeknownst to her colleagues, the biogeneticist Dr. Rosetta Stone has developed a formula at home that allows her to transfer her own DNA into a computer. She names the resulting cloned replicants Ruby, Olive, and Marianne. “Working” as “all-knowing” online “portals,” they help users make their dreams come true. Meanwhile, they also have to perform household chores for Rosetta. To make matters more complicated, Ruby, the most courageous of the “triplets,” is dependent on regular infusions of male Y chromosomes. Taking inspiration from love movies, she seduces men to harvest their semen, which she then shares with her “sisters.” Lynn Hershman Leeson’s cyberpunk film is a bizarre, intelligent, witty, and romantic work about the loss of innocence and the quest for self-realization.

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Villa Bleuler Gespräch: Florian Graf und Karin Lehmann
Apr
30
6:30 PM18:30

Villa Bleuler Gespräch: Florian Graf und Karin Lehmann

  • Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) (map)
  • Google Calendar ICS

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Platzzahl ist beschränkt.

Im sechzehnten Villa Bleuler Gespräch sprechen Florian Graf und Karin Lehmann über Innenleben und Aussenwirkung ihrer Objekte mit Giulia Bernardi (Autorin Kunstbulletin) und Ines Goldbach (Direktorin Kunsthaus Baselland).

Die Villa Bleuler Gespräche, welche ein breites Spektrum des zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffens in den Blick nehmen, werden von SIK-ISEA und dem Kunstbulletin organisiert.

Mehr Informationen zu den Villa Bleuler Gesprächen: https://bit.ly/2G6SFuU

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Artist Talk with Wong Ping, in English
Apr
28
3:00 PM15:00

Artist Talk with Wong Ping, in English

In the framework of his solo exhibition "Golden Shower," Wong Ping talks about his working process, the video animations, and the installations, moderated by Elena Filipovic, in English.
Find out more about the exhibition, that runs until May 5, here:
https://www.kunsthallebasel.ch/en/exhibition/27917-2/

Im Rahmen seiner Einzelausstellung „Golden Shower“, spricht Wong Ping über seinen Arbeitsprozess, die gezeigten Video-Animationen und Installationen, moderiert von Elena Filipovic, in Englisch.
Mehr zur Ausstellung die bis zum 5. Mai läuft, findet Ihr hier:
https://www.kunsthallebasel.ch/exhibition/27911-2/

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ACT Performance Festival Basel
Apr
28
2:00 PM14:00

ACT Performance Festival Basel

Seit 2003 bietet ACT eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Hochschulen zur Realisation von performativen Projekten. Jedes Jahr tourt das Festival durch die Schweiz und macht in verschiedenen Städten Halt. Die Festivalanlässe verstehen sich als offenes Laboratorium zur Erprobung performativer Projekte und künstlerischer Strategien.

Omar Adel, Désiré AMANI alias DEZ LESEX, Claudia Barth, Cécile Baumgarnter Vizkelety, Lorraine Baylac, Livio Beyeler, Mercedes Borgunska, Louise Bozelec, Jonas Brugger, Luca Büchler, Anna Bühler, Joaquim Cantor Miranda, Flurina Casty, Line Chevalley, Sultan Co, Compagnie Digestif, Aziza Daou, Sandra De los Santos, Dona, David Favre, Eszter Dora Forgacs, Sylvain Gelewski, Samuel Grand, Albane Hadrienne, Valentine Hhevâh, Marlijn Karsten, Yelim Ki, Lady Lala, Lennek, Isabella Luu, Jasper Mehler, Mélanie Meystre, Anina Müller, Nikeshento, Désirée Nüesch, Matteo Petruzzi, Kristaps Priede, Ivan Röösli, Emma Rssx, Luis Sanz, Svenja S. Schennach, Olivia Talina Fosca Schneider, Aurel Schulenburg, Ilmārs Šterns, Medjid Sopi, Anneleen Steenbergen, La troupe, Maelle Torne, Melissa Absarah Torres, Ludovic Vial, Amadeus Vogelsang, Astrid Welburn, Julie von Wegen, Marilola Wili Saba, Mahtola Wittmer, Nanouchka Zaric

Moderation: Gregory Hari

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Erste Fünf
Apr
28
11:00 AM11:00

Erste Fünf

Die ersten fünf Künstler*innen der Dogo Residenz für Neue Kunst – Paul Diestel, Piero Good, Björn Heyn, Sonja Hornung und Julianna Johnston – laden ein. In den vergangenen zwei Monaten haben sich die Künstler*innen aus Baltimore, Melbourne, Berlin, Kassel und Zürich in der fünften Etage im Rathaus für Kultur, sowie in der alten Turnhalle der Jost Bürgi Schule eingenistet. Nun laden sie am 28. April ab 11h zu einem großzügigen Brunch in der Rathaus Stube ein, darauf folgt ein Verdauungsspaziergang vorbei an neuen Arbeiten, die im Städtliraum, im Rathaus und in der Sporthalle zu sehen sind. Die Arbeiten im Rathaus für Kultur sind bis zum 15. Juni zu sehen.

PROGRAMM

11h - BRUNCH (findet auf Spendenbasis statt. Anmeldung an info@dogoresidenz.ch)
12.30h - SPAZIERGANG

KÜNSTLER*INNEN

Björn Heyn
Björn Heyns Werke zeigen vertraute Alltagsszenerien und stilllebenartige Schnappschüsse, die erst auf den zweiten Blick offenbaren, dass sie nicht die Wirklichkeit direkt widerspiegeln, sondern nur mit ihr verwandt sind. Seine intuitive und momentergebene Arbeitsweise ermöglicht es dem Künstler, spielerisch zwischen unterschiedlichen Medien zu wechseln. Gesehenes wird in Bestandteile zerlegt, um diese neu geordnet wieder zusammenzufügen. Neben der Malerei bedient sich Björn Heyn dabei auch installativer sowie skulpturaler Techniken, die in den Arbeiten oftmals miteinander verschmelzen.

Sonja Hornung
Sonja Hornung ist eine in Melbourne geborene bildende Künstlerin. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Installationen, hergestellten Situationen im urbanen Raum und Zeichnungen und dreht sich um den Versuch, emanzipierte Formen in schon bestehenden Systemen einzusetzen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Julianna Johnston
Julianna Johnston ist in Baltimore, USA geboren. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen öffentlichen Movement-Workshops, live Performances und Video-Essays. Sie erschafft Systeme, mit denen gespielt werden können und bietet dadurch die Möglichkeit an, passive Zuschauer*innen in aktive Systemanalytiker*innen umzuwandeln. Im Jahr 2018 schloss sie ihren Bachelor of Fine Arts an der Rhode Island School of Design ab.

Paul Diestel
\Vorbild – in jeder Beziehung - für Paul Diestels Werke ist die Natur. In der Schale eines Sonnenblumenkerns, im Puppenstadium des Ligusterschwärmers, im Mutterkorn findet er einen Ausschnitt aus einem Entwicklungsprozess. Obgleich der Kreislauf der Natur nicht aufhaltbar ist, will er mit seiner Kunst innehalten um einzelne Stadien isoliert und ganz für sich zu betrachten. Sein Weg diesen nachzuspüren ist der bildhauerische Prozess, für ihn ein Graben nach dem Wesentlichen durch Wegnehmen des Unwesentlichen.

Piero Good
In Piero Goods Kunstprojekten spielt die Natur und die Umwelt immer eine zentrale Rolle. Sein Inetersse liegt darin, gegebende Umstände zu beobachten und zu verstehen, um schliesslich zu interagieren. Er arbeitet mit Installation, Fotografie und Video. Er ist Mitgründer des Fotografie-Magazin Pirlo.

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To the wild a song to the ones behind
Apr
27
6:00 PM18:00

To the wild a song to the ones behind

  • Reformierte Kirche Zürich Altstetten (map)
  • Google Calendar ICS

TO THE WILD
a song to the ones behind

18.00 EINLASS

18.30 EINFÜHRUNG
Eine Völkerschau in Altstetten. Bericht und Bilder von Rea Brändle, Autorin des Buches «Wildfremd, hautnah. Völkerschauen und ihre Schauplätze, erschienen 2013 im rotpunktverlag

19.15 GESPRÄCH
zwischen Marilyn Umurungi, Aktivistin, Künstlerin & Studentin am Zentrum für Afrikastudien, Universität Basel und Kaspar Surber, Redaktionsleitung Ressort Kultur/Wissen bei Die Wochenzeitung

20.00 APÉRO

20.30 TO THE WILD a song to the ones behind, musikalische Intervention & Performance von HARI & LUTZ (ZH & SG)

Dauer: 45min

ORT
Grosse Kirche
Pfarrhausstrasse 21, 8048 Zürich
Kirchenkreis neun - Altstetten Albisrieden

Kollekte!

Grafik: Studio Marlon Ilg
Foto: Sammlung Rea Brändle

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KM14: The Entrance into a Human Brain
Apr
26
to Apr 28

KM14: The Entrance into a Human Brain

KM14: THE ENTRANCE INTO A HUMAN BRAIN: 26. - 28.4.19
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Die Regisseurin und Filmproduzentin Debby Caplunik hat für das Kein Museum ein Gehirn entworfen und transformiert den ehemaligen Kiosk an der Mutschellenstrasse in eine Gesamtinstallation. Die Wände des Raumes werden zu den Innenräumen des Gehirnes, die Schubladen zu Erinnerungsräumen. Überlagert wird die Installation von künstlerischen Arbeiten über das emotionale menschliche Innenleben.

Handelt es sich um das vergrösserte und stilisierte Modell eines Gehirns, oder werden wir als Besucher_innen selbst zur kleinen Figur in der Steuerungszentrale Gehirn? Wir befinden uns als Betrachtende also an dem Ort, wo die kognitiven Leistungen der Kunstwahrnehmung zusammenlaufen. Überlagert wird dieser installative Gehirnraum von stark emotional aufgeladenen Arbeiten. Für diese experimentiert Caplunik mit ihren eigenen Ängsten, Hoffnungen und Ideen. Der menschliche Wahrnehmungsprozess, der sich im Gehirn abspielt, funktioniert immer über ein Abgleichen mit bisherigen Erinnerungen und Emotionen. Auch wenn sich die Künstlerin an ihren eigenen Emotionen und Wahrnehmungen abarbeitet, wird doch allen Besucher_innen die Möglichkeit gegeben das Gesehene mit ihren persönlichen Erfahrungen abzugleichen und sich so die Installation anzueignen. Mit ihrer multimedialen, begehbaren Installation gewährt die Künstlerin dem/der Besucher_in Zutritt zur eigenen persönlichen Wahrheit.

Mehr Infos unter: www.keinmuseum.ch/9353825/19-27419

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KÜNSTLERIN
Debby Caplunik: www.caplunikfilm.ch

mit Lorena Ferrari
Fausto León Torelli Tulissi: www.faustotorelli.com
Nicolas Germani: www.instagram.com/gernic_primo/
Johannes Diboky: www.johannesdiboky.com
Tobias Kubli: www.tobiaskubli.com

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AUSSTELLUNG
Vernissage: 26.4.19, 18 - 21 Uhr
Ausstellung: 27.4.19 & 28.4.19, jeweils 14 - 18 Uhr

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KEIN MUSEUM: RAUM FÜR EXPERIMENTE
www.keinmuseum.ch
ein@keinmuseum.ch
instagram.com/kein_museum

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KEIN MUSEUM: TEAM
Carla Peca, Alessa Widmer, Polar Stella, Lara Baltsch, Lara Vehovar, Wanda LaFleur, Julie Delnon

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Gebärden-Poetry mit Joel Toggenburger & Künstlergespräch
Apr
25
7:00 PM19:00

Gebärden-Poetry mit Joel Toggenburger & Künstlergespräch

Donnerstag, 25. April, 19 Uhr Gebärden-Poetry mit Joel Toggenburger. Anschliessend Gespräch mit Lotta Gadola und Joel Toggenburger.

Am 25. April 2019 lädt die Künstlerin den Slam-Poeten Joel Toggenburger ein: In Gebärdensprache wird Toggenburger mit Gadolas Arbeit in Dialog treten.
Poetry Slammer Joel Toggenburger ist Deaf Slam König 2011 und 2016 und holte den Vizesieg vom Billigue Slam in Aarau 2011. Weitre Auftritte zum Beispiel beim Poetry-Slam im Openair Zürich-Wollishofen 2010.

In Lotta Gadola künstlerischer Arbeit ist der menschliche Körper zentrales Thema und Werkzeug. Ihr Interesse gilt den Diskussionen um, über und mit dem Körper, in Verbindung zu gesellschaftlichen, globalen, identitätsstiftenden Themen. Vom körpereigenen Kopfhaar, über die Kontaktlinse bis zum Smartphone – der Körper und dessen physische Prothesen und gedanklichen Erweiterungen sind oft Gegenstand der Untersuchung, alltägliche Beobachtungen sind Auslöser für neue Bildmöglichkeiten. Visualisiert und materialisiert werden diese in unterscheidlichen Medien wie Fotografie, Performance und Video sowie Installation, Zeichnung und Malerei.

Für ihre erste Einzelausstellung bei sic! Raum für Kunst realisiert Lotta Gadola ausgehend von der Auseinandersetzung mit der von Mediennutzung geprägten Körperhaltungen eine neue raumgreifende Videoinstallation.

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Eröffnung «ikonopolis – Glashaus Trilogie»
Apr
25
6:00 PM18:00

Eröffnung «ikonopolis – Glashaus Trilogie»

Glaushaus Trilogie
ikonopolis

25. APRIL 2019 – 27. APRIL 2019

Vernissage
Donnerstag, 25. April, 18.00 Uhr - 21.00 Uhr

https://youtu.be/UjK10gSq3Z4

von Livio Beyeler

Es gibt Gerüchte, ikonopolis sei ein Labor der Demokratie, eine Enklave in der TART, ein Stadtstaat - oder genauer: Ein Galeriestaat.

Die in der TART ausgestellte Arbeit versteht sich als exemplarischer Vorschlag und Lösung für ein ästhetisches Problem hinsichtlich unseres politischen und historischen Bewusstseins. Sie erforscht sowohl die Konstruktion als auch die Grenzen von Repräsentation.

ikonopolis ist der erste Teil der Glashaus Trilogie. In diesem Teil des Projekts setzt sich Livio Beyeler mit der Thematik der Politischen Sozialisation auseinander. Er konzentriert sich dabei vor allem auf den Aspekt der handelnden Individuen innerhalb einer Gesellschaft. Wie entsteht politische Meinung? Wie entsteht Haltung? Und wie setzt sich diese zusammen?
Der Künstler versucht sich dabei so weit wie möglich von seiner eigenen Sozialisierung zu distanzieren und entwickelt einen Algorithmus, der das Publikum massgeblich einbezieht und zur spielerischen Aktion verführt.
Das Werk untersucht prozessual die Evolution von Meinung und hinterfragt gleichzeitig den politischen Blick des Publikums.


Von und mit
Stefan Wittwer, Andre Bricker, Christoph Rahm, Manuel Eckl, Eleonora Di Domenico, Nikolia Filipovic, Deon Krasniqi, Clara Libabe, Livio Beyeler


Livio Beyeler Konzpet

Studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Hochschule Luzern für Design und Kunst. Er arbeitet innerhalb des Mediums Tanz, Theater und Performance Art.
Seine Arbeiten wurden am Theater am Neumarkt, Zürich, am „Freies Theater Hannover“, in der No Nation Gallery, Chicago, am Hauptbahnhof Zürich, am Les Récréatrales, Burkina Faso in der TART, Zürich, in der Spieglerey, Zürich und an verschiedenen Gruppenausstellungen und Festivals gezeigt.
Er entwickelte Performancekonzepte für ZÜRICH TANZT, Neubad Luzern, HohlZKE Zürich, Lust_Art, Basel oder das Stadtraumlabor Pavilleon. Seine letzte Arbeit „PS:@work Trilogie“ stellte er im Kunstraum Waldhaus, Zürich aus.
Livio Beyeler kuratiert Performance Ausstellungen (neuzeit.ruine und TART) und ist u.a. Preisträger des mobile filming Awards vom Zurich Film Festival.

www.liviobeyeler.com

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Plateaux Festival
Apr
20
4:00 PM16:00

Plateaux Festival

Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Frage ökologischer Umstände wie Klimawandel, geografischer Besonderheiten oder Agrartechnologien, sondern eine Frage von Produktion und Konsum. In einer Gesellschaft, wie der des modernen, westlichen Modells, die den Konsum ins Zentrum ihres Selbstverständnisses legt, sind Bedürfnisse obsolet. Dies impliziert eine Verwandlung von Produktion zu Machen als Fetisch: Der Widerspruch zwischen Machen und Konsum löst sich dadurch auf, dass der Konsum sich nicht darum schert, was produziert wird, sondern darum, dass produziert wird. Und solange gemacht wird, kann man konsumieren. Das Plateaux Festival setzt hier an und lädt lokale, nationale und internationale KünstlerInnen ein, um sich im Rahmen des Landwirtschaftsbetrieb Froh Ussicht unter dem Titel «Werte Schaffen» Fragen und Lösungen der Nachhaltigkeit zu behandeln. Themen der Organisation, der Arbeitsverhältnisse innerhalb und ausserhalb der Kunstwelt, symbolische und soziale Beziehungen, Ökologie und Kultur werden aus dem Standpunkt der Nachhaltigkeit vermittelt. Letzteres wird als Komplex der Themen verstanden, in dem eine gesamtheitliche Betrachtungsweise Konsequenzen aufzeigt. Zusätzlich sind Gäste eingeladen, die mit einer Carte Blanche die Thematik des Plateaux Festival aufgreifen und Unerwartetes über kuratierte Performances, Filmabende, Installationen und Aktionen in das Festival einfliessen.


𝗣𝗿𝗼𝗴𝗿𝗮𝗺𝗺

20.04. Auftakt*
Johanna Bruckner, Johanna Kotlaris, Simon Würsten Marin

11.05. Zusammenhalt
San Keller, Leon Roca, Celia Scagnetti, Pino Nessi, Anissa Pflaum, Gian Wacker, Fee Egli

18.05. Filmnacht*
Artist Organisations International, Johanna Bruckner, Matthew C. Wilson

01.06. Landschaft
Aurélie Strumans, Nino Baumgartner

08.06. Gastprogramm
Kunsthaus Aussersihl, Kunst DU?

29.06. Gastprogramm
Simon Würsten Marin, Violeta Burckhardt Razeto

31.08. Strategien*
Martina Mächler, Thomas Geiger, Bergkrautsyndikat (Gastprogramm)

07.09. Utopie
Carina Erdmann & Anna Kindermann, Wagner & Friends (Gastprogramm)

*Kunstvermittlung mit Seline Fülscher. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Mehr Infos unter www.plateauxfestival.ch

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Vernissage: Stadtprojektionen Beni Bischof
Apr
18
7:00 PM19:00

Vernissage: Stadtprojektionen Beni Bischof

Während knapp zwei Wochen ist das Projekt «stadtprojektionen» zu Gast in der Kunst Halle Sankt Gallen: Der von aussen sichtbare Film von Beni Bischof ist eine Vorschau auf die dritte Ausgabe, die vom 18. bis 21. April 2019 rund ums St.Galler Quartier Lachen stattfindet. «stadtprojektionen» wird von Anna Vetsch und Nina Keel kuratiert und soll dazu anregen, die Stadt bei Nacht neu wahrzunehmen. Foto- und Filmarbeiten regionaler, nationaler und internationaler Kunstschaffender werden jeweils ab Einbruch der Dunkelheit auf Wände im öffentlichen Raum projiziert. 

Beni Bischof hat sein Atelier seit einigen Jahren im Quartier Lachen. Auf seinem täglichen Weg vom Atelier zur Busstation oder zum Bahnhof hat er schon so einiges gesammelt: Parkbussen, Ritalin-Packungen, Pizzakartons mit halbem Inhalt, Bushido-Graffitis oder Werbebotschaften der benachbarten Läden. Für «stadtprojektionen» hat Bischof seine Lachen-Sammlung zu einem Film verdichtet: Er zoomt in Fotos, in denen Kritzeleien und Kommentare zum Vorschein kommen, animiert Werbeslogans oder baut wandernde Finger ein. Der Künstler unternimmt einen ebenso witzigen wie trashigen Galopp durch die Lachen, der schon im Vorfeld von «stadtprojektionen» eine Begegnung mit dem Quartier ermöglicht. 

Beni Bischofs Film ist vom 8. bis 21. April 2019, jeweils ab 18 Uhr, links vom Eingang der Kunst Halle Sankt Gallen zu sehen.

Informationen zum gesamten Projekt: https://stadtprojektionen.ch

Bildlegende: Beni Bischof, MfG Beni Bischof, 2019 (Filmstill)

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Vernissage Lochergut
Apr
18
6:30 PM18:30

Vernissage Lochergut

Liebe Freunde

Wir freuen uns riesig, euch an die Vernissage zum Buch «Lochergut – Ein Portrait» einzuladen. Das Projekt hat sich nach 4 Jahren Reifung von einer naiven Studentenarbeit zum seriösen Buchprojekt gemausert. Ein Grund, die Korken knallen zu lassen.
Wir hoffen, viele von euch am Donnerstag, 18. April 2019, ab 18.30h in Lea’s Waschhaus treffen zu können und bei einem Glas Prosecco auf das Buch anzustossen.

TRUE LOVE
Eveline + Raffaella

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Message Salon präsentiert Davix "Tracks"
Apr
18
6:00 PM18:00

Message Salon präsentiert Davix "Tracks"

"Die message salon Diele"
message salon kehrt zurück an die Langstrasse, zu Gast bei "Die Diele" und bei "2-2=0"

Davix "Tracks"
Vernissage 18. April, 18 bis 21 Uhr
Ausstellung im Schaufenster bis 25. Mai, 24/7

In der Ausstellungsreihe „Die message salon Diele“ zeigt der Luzerner Künstler, Musiker und Filmemacher Davix im Schaufenster des Kunstraums Die Diele eine Installation mit Malerei aus dem Atelier.
Die Vernissage findet auf dem Trottoir vor den Schaufenstern statt, danach ist das Fenster bis 25. Mai rund um die Uhr einsehbar.

Die Diele, Sihlhallenstrasse 4, 8004 Zürich
https://messagesalon.ch/
http://www.diediele.ch/
https://www.wurst.ch/

Samstag 27. April, 19h
Zine-Vernissage "Tracks" und Konzert mit Davix Band "Loren"
2-2=0, Schöneggplatz, 8004 Zürich http://www.loren.nprblm.ch/

"Die message salon Diele"
message salon is returning to Langstrasse.
In the new exhibition series “Die message salon Diele” in the shop window of the art space “Die Diele”, Davix presents an installation with paintings from his studio.
The vernissage will take place on the pavement in front of the shop windows, after which the window will be open around the clock until 25th of May.

Die Diele, Sihlhallenstrasse 4, 8004 Zürich
https://messagesalon.ch/
http://www.diediele.ch/
https://www.wurst.ch/

On Saturday 27 April Davix will play a concert with his band “Loren” in the charming Schrebergarten 2-2=0 behind the seven railway tracks at Schöneggplatz in Zurich Aussersihl.
http://www.loren.nprblm.ch/

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Command Not Available by Doris Dehan Son and Noëmi Ceresola
Apr
18
to May 2

Command Not Available by Doris Dehan Son and Noëmi Ceresola

Up State is hyped to announce the duo show „command not available“ by Doris Dehan Son and Noëmi Ceresola.

Opening Thursday 18th of April from 6pm

Closing Thursday the 2nd May from 6pm, with a performance by Noëmi Ceresola

At Up State: Flüelastrasse 54, 8047 Zürich

For visits please contact Noëmi: 0796406394 or
Doris: 0797465380


Don’t miss it and come around for drinks and food.

Xoxo

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Zurich Release: Anna Homler & Alessio Capovilla (live)
Apr
13
8:00 PM20:00

Zurich Release: Anna Homler & Alessio Capovilla (live)

PE-016 "Deliquium in C" and Sn50#4 release concert:

Anna Homler & Alessio Capovilla (US/IT) live
Gang Of Ducks Soundsystem (IT)



American performance and improv artist Anna Homler is best known for her early work as "Breadwoman," originally released in the mid-80ties. Ever since, Homler has played a myriad of live gigs, released a steady stream of music—and was part of numerous collaborations.

On the occasion of the release of Deliquium in C—a new LP out on Präsens Editionen focusing on the artist's collaborations—, Homler performs together with Alessio Capovilla aka composer XIII, one of the driving forces behind Gang of Ducks.

Support comes from the Gang Of Ducks Soundsystem, a DJ formation featuring the people behind the Turin- and Berlin-based Gang Of Ducks collective.



With Deliquium in C, Präsens Editionen proudly presents four new tracks originating from Anna Homler’s collaborations. Homler worked together with four extraordinary artists moving in the domain of electronic music in its broadest sense: Gang of Ducks’ Alessio Capovilla, Mark Davies alias The Pylon King (who, together with Homler, forms the duo Voices of Kwahn), PAN-affiliate Steven Warwick aka Heatsick, and the late Steve Moshier, who produced the original Breadwoman tape. These collaborations emphasize once more just how versatile Homler is—as a singer and as a master of her toys.

Simultaneously, the 4th edition of Gang Of Ducks’ editorial project Sn50 featuring a series of photographs of Anna Homler’s instrument and toys will be released.

A limited edition of a special bundle consisting of Deliquium in C and Sn50 #4 will be available.



Doors: 8pm
Concert: 9pm
Admission: CHF 10


Anna Homler
http://annahomler.com/
Alessio Capovilla
https://soundcloud.com/xiiisc
Präsens Editionen
https://praesenseditionen.ch/
Gang of Ducks
https://www.gangofducks.com/



Event in Turin on April 11th 2019
https://www.facebook.com/events/341998963189699/

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Vernissage - Philippe Vandenberg / Melanie Manchot
Apr
13
5:00 PM17:00

Vernissage - Philippe Vandenberg / Melanie Manchot

Das Pasquart Kunsthaus Centre d'art lädt Sie ganz herzlich zur Doppelvernissage der Ausstellungen (14.04.–16.06.2019) "Kamikaze" von PHILIPPE VANDENBERG und MELANIE MANCHOT ein.
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Le Pasquart Kunsthaus Centre d'art a le plaisir de vous inviter très cordialement au double-vernissage des l'expositions (14.04.–16.06.2019) "Kamikaze" de PHILIPPE VANDENBERG et MELANIE MANCHOT.

PHILIPPE VANDENBERG, Kamikaze
Philippe Vandenberg (1952–2009, BE) galt seit den späten 1980er Jahren bis zu seinem Tod als einer der einflussreichsten belgischen Künstler. Gefeiert für seine expressiven figurativen Malereien und seine rhythmisch abstrakten Arbeiten, fiel sein damaliges Schaffen mit der Erneuerung der Malerei der frühen 1980er Jahren zusammen. Aus einer zeitgenössischen Perspektive situiert die Ausstellung schliesslich Vandenbergs Ideen und Prozesse im aktuellen Zeitgeschehen.
In Kooperation mit Hamburger Kunsthalle.
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De la fin des années 1980 à sa mort, Philippe Vandenberg (1952–2009, BE) a été considéré comme l’un des artistes belges les plus importants. Il est particulièrement reconnu pour ses tableaux figuratifs et expressifs ainsi que pour ses œuvres abstraites et dynamiques, lesquelles coïncident à un renouveau global de la peinture au début des années 1980. L’exposition pose ainsi un point de vue contemporain sur les idées et les procédés de Vandenberg en les replaçant dans un contexte actuel.
En collaboration avec Hamburger Kunsthalle

MELANIE MANCHOT
Melanie Manchot (*1966, DE) artikuliert ihre forschungsbasierte künstlerische Praxis mit Medien wie Performance, Fotografie, Video, Film und Ton. Um Fragen zu individuellen und kollektiven Identitäten zu reflektieren, reichen ihre langfristig angelegten Untersuchungen von Portraitfotografie bis hin zu partizipativen Projekten. Die Ausstellung präsentiert Fotografien und Filme, welche die durch den Tourismus angetriebene wirtschaftliche Infrastruktur des Alpentals Engelberg untersuchen.
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Melanie Manchot (*1966, DE) exprime sa pratique artistique basée sur la recherche par la performance, la photographie, la vidéo, le film et le son. Ses investigations vont du portrait
à des projets participatifs et abordent des questions relatives aux identités individuelles et collectives. L’exposition présente des photographies et des films examinant les infrastructures liées à l’industrie touristique dans la vallée alpine d’Engelberg.

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Opening: Absolute Thresholds
Apr
12
6:00 PM18:00

Opening: Absolute Thresholds

curated by John Miller, Elisa R. Linn and Lennart Wolff

Patricia L. Boyd, Rochelle Feinstein, Dan Graham, Matt Keegan, Yves Klein & Claude Parent, Nina Könnemann, Carolyn Lazard, John Miller, Kaspar Müller, Karin Schneider, Greg Parma Smith, Aura Rosenberg, Camilla Wills

image: videostill, Nina Könnemann, 2019

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Performance as Method
Apr
11
6:15 PM18:15

Performance as Method

Performance Art (as) Theory #4

It is with great pleasure that we announce a lecture by Małgorzata Sugiera, Head of the Department for Performativity Studies at the Jagiellonian University in Kraków, Poland, about »Performance as Method. A Critical Approach to Western Episteme«.

Diana Taylor in her book Performance (2016) rightly argues that performance studies belong to an emerging area of postdisciplinarity because their manifold objects of study­—a process, a praxis, an episteme, a mode of transmission, a means of intervening in the world—is by definition bound to break disciplinary boundaries. At the same time performance researchers strive to methodologically interweave culturally divergent knowledge systems and embodied knowing-practices, undermining the Western episteme and its basic binaries. Either they formulate their own hands-on definition of what performance/performativity is, or examine similar processes, modes, and methods specific for their discipline (like ANT, situated knowledges, geo-historical and bio-graphical locality, assemblages, to name just a few).
Taking as a starting point Ted Chiang’s Story of Your Life (1998), the main objective of the talk is, therefore, to take a closer look at three strands of studies important in this respect—decoloniality studies, critical anthropology, and Black studies—in order to examine how different experiences and genealogies of thought come together to question from within the dominant geo- and ego-politics of knowledge of the Western academia.

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Exhibition Opening: On Fire – Vulnerable Footage
Apr
11
5:00 PM17:00

Exhibition Opening: On Fire – Vulnerable Footage

With works by Melanie Bonajo, Samira Elagoz, Juliana Huxtable, Carolyn Lazard, Leigh Ledare, Lynn Hershman Leeson, Tobias Madison, Markus&Markus, Shayok Mukhopadhyay, Christoph Schlingensief, Martine Syms, Johannes Willi and Sasha Wortzel with Morgan Bassichis

Curated by Benedikt Wyss with Boris Nikitin (Basler Dokumentartage) and Samuel Leuenberger (SALTS Birsfelden)

Opening: Thursday, 11 April 2019, 5pm
with Jannik Giger, Legion Seven and Awet Tesfazgi

The exhibition is commissioned by the Basler Dokumentartage 19.

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Presenting new and older film and video works, the exhibition «On Fire – Vulnerable Footage» investigates human vulnerability as a potential to represent, uncover, cope, interfere etc. Liveliness, disease and mortality are inscribed in the moving image. In this transformation, people, and their bodies are captured and archived. This creates the paradox of an illusion of eternity, which at the same time refers to the future absence of the filmed person. Film and video are flickering testimonies to melancholy, a contemporary memento mori.

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Exhibition: 12 April – 11 May 2019

Opening hours: 12–14 Apr 2019 Fr–Su 2–6 pm
after that: Fridays 2–6 PM, Saturdays 1–5 pm and by appointment

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SALTS
Hauptstrasse 12
4127 Birsfelden/BL
SWITZERLAND
EEE: info@salts.ch
WWW: salts.ch

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On Fire – Vulnerable Footage is kindly supported by Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Swisslos-Fonds Basel-Landschaft, Pro Helvetia – Swiss Arts Council, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Christoph Merian Stiftung, SüdKulturFonds, zürich moves!, Fondation Nestlé pour l’Art, Deli Projects and L. + Th. La Roche-Stiftung.

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Access to the exhibition space through the backyard.
The gallery is wheelchair accessible.
Admission is free, we're open Friday & Saturday 2-6 pm and by appointment

http://map.search.ch/4127-birsfelden/hauptstr.12

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