Kashef Chowdhury «Materials For Exhibition Only»
Sep
22
6:00 PM18:00

Kashef Chowdhury «Materials For Exhibition Only»

20. September – 27. Oktober 2018

Vernissage 22. September 2018

“It has been there for thirty, may be forty, years.” It was clear that the old man did not want to part with it.

And yet there it was, in that olden, darkened corner. Looking at me and saying nothing. Was it still tired? Or was it tired of being still? 

Does it remember its owner everyday? Does it still long for the hand that supported the body and the mind? 
Does it remember the pain?

https://www.youtube.com/watch?v=KRPkytT1xTk

Foto © Niklaus Graber 2018

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Eröffnung Intervention_1: Fabio Luks - Kunsthaus JETZT
Sep
26
6:30 PM18:30

Eröffnung Intervention_1: Fabio Luks - Kunsthaus JETZT

Den Auftakt der Kunstinterventionen zum 10-jährigen Jubiläum des Erweiterungsbaus des Kunsthauses Grenchen macht Fabio Luks (*1982, Biel). Auf dem Vorplatz sind fünf menschengrosse Skulpturen aus Kunststoff arrangiert. Es handelt sich dabei um Buchstaben, die das Wort «JETZT» ergeben. In leuchtendem Blau lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Kunsthaus Grenchen. Zusammen mit der Leuchtschrift gelesen, die fest mit der Architektur verbunden ist, ergibt dies die Wortkombination «Kunsthaus Jetzt» – ein Ausruf und ein Aufruf. Kommen Sie uns besuchen: Jetzt und immer wieder!

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Vernissage - Kyra Tabea Balderer
Oct
12
6:30 PM18:30

Vernissage - Kyra Tabea Balderer

Kyra Tabea Balderer spielt mit unserer Wahrnehmung. Sobald wir erfahren, dass ihre Arbeiten Fotografien sind, juckt es in den Fingern, stehen doch Auge und Information im Widerspruch. Ihre fotografischen Werke sind ausserordentlich malerisch und haben für das zweidimensionale Medium überraschende Eigenschaften wie Haptik und Tiefe. Die Künstlerin erreicht dies mit genuin fotografischen Mitteln: Sie setzt Licht und Schatten gezielt ein und wählt Fokus und Tiefenschärfe äusserst präzis, wenn sie ihre Konstruktionen mit der Grossformatkamera fotografiert.

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«Looping Journey 3» – Improvisationen am frühen Morgen
Sep
14
7:00 AM07:00

«Looping Journey 3» – Improvisationen am frühen Morgen

Über 40 jugendliche SängerInnen performen frühmorgens mit Stimmakrobat Andreas Schaerer. Ein kurzes Innehalten in der morgendlichen Hektik.

Treffpunkt: Wettsteinplatz, Kiosk

Jugendchöre Vivo & ATempo der Musikschule Basel, Regina Hui, Maria Laschinger, Beat Vögele (Leitung), Andreas Schaerer (Stimmperformance)

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Tonjaschja Adler «I’m gonna go down in history or pink promise»
Sep
13
6:00 PM18:00

Tonjaschja Adler «I’m gonna go down in history or pink promise»

I’m gonna go down in history or pink promise
– Tonjaschja Adler

13. September – 15. September 2018

Vernissage 13. September

Werde ich in die Geschichte eingehen oder bleibt es beim rosa Versprechen? Die Künstlerin Tonjaschja Adler beschäftigt sich in ihren neuen Arbeiten mit genau dieser Ambivalenz zwischen grosser Geste und unerfülltem Wunsch. Den Spruch, „I’m gonna go down in history“, kennen wir als grossmundige Ankündigung, die sich oft in ein rosarotes Versprechen auflöst. Sowohl ihren Objekten als auch den fotografischen Arbeiten wohnt eine Doppelsinnigkeit inne. Handelt es sich um alltägliche Gegenstände, die wir zum Säubern unseres Haushaltes gebrauchen oder um eine politische Geste. Stehen wir Wimpeln, die an einer abgewrackten Halterung schlapp herabhängen gegenüber oder ist das eine Trockenvorrichtung für Haushaltshandschuhe? Rüstet sich die Person auf der Sternchendecke für einen bevorstehenden Angriff oder erkundet sie die Funktion von Haushaltsequipment? Eine Frage bleibt offen: Warum dominiert die Farbe Pink so offensichtlich Haushalts- und Putzmittelabteilungen?

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Lange Nacht der Zürcher Museen
Sep
1
to Sep 2

Lange Nacht der Zürcher Museen

IM MUSEUM HAUS KONSTRUKTIV ERWARTET SIE FOLGENDES PROGRAMM

19.15 Uhr: OFFENES ATELIER
Für Kinder ab 6 Jahren. Dauer: 45 Min. Materialkosten CHF 5
Wir lassen uns von Imi Knoebels Kunstwerken inspirieren: Mit Farben, Pinsel und Formen aus Karton gestalten wir im Atelier ein eigenes Kunstwerk, das mit nach Hause genommen werden kann. 

19.30/20.30/21.30/22.30 Uhr: KURZFÜHRUNGEN
Dauer: 30 Min
Einblick in die aktuellen Ausstellungen Imi Knoebel - Guten Morgen, weisses Kätzchen und Till Velten - Wenn die kognitive Ordnung zerbricht

20.15/24.00 Uhr: GLÜCKSRAD
Für Erwachsene und Kinder
Auf dem Vorplatz dreht sich das KonRad – mit etwas Glück gewinnen Sie eine schöne Überraschung.

21 Uhr: ICH SEH'S ANDERS
Führung durch die aktuellen Ausstellungen. Dauer: 45 Min
Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigung haben gemeinsam ein Vermittlungsprogramm erarbeitet. An der Führung erhalten die Besucher der Langen Nacht dank der individuellen Inputs der Teilnehmer die Möglichkeit, die Kunstwerke der aktuellen Ausstellungen einmal ganz anders zu sehen.

LOUNGE & MUSIC
Die Nacht wird lang! Durchgehend
Die lauschige Lounge auf dem Vorplatz und die Museumsbar laden zum Verweilen ein. 
Special Act: Electronic Beats by DJ KEEP https://soundcloud.com/keep-music 
Kulinarik: BBQ, Drinks und GISELLE Sprizz

Kombi-Ticket: CHF 25, bis 16 Jahre: Eintritt frei
Programm unter: langenacht.ch

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Eröffnung Guan Xiao
Sep
1
5:00 PM17:00

Eröffnung Guan Xiao

Guan Xiao – Individuality has completely vanished, only traces become memories that linger in the recesses of consciousness

17 h Türöffnung
18 h Begrüssung

Kunsthalle MeetingPoint (Spezialgäste an der Vernissage): 
Guan Xiao (Künstlerin, Peking)
Tonjaschja Adler (Künstlerin, Zürich)
Nicole Bachmann (Künstlerin, Zürich)
Damian Christinger (Kurator und Autor, Zürich)
Andreas Dobler (Künstler, Zürich)
Amadeo Kraupa-Tuskany (Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin)
Dominique Lämmli (Künstlerin, Zürich)
Beat Raeber (Galerist, Zürich)
Benjamin Sommerhalder (Herausgeber Nieves, Zürich)
Thomas Stauffer (Art advisor, Zürich) 
Hin Lanh Tran (Künstler, Zürich)
Catherine Wang (Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin) 
Simon Wang (Direktor Antenna Space, Shanghai)

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Kunsthoch Luzern: Claudia Kübler in der Kunsthalle Luzern
Sep
1
12:00 PM12:00

Kunsthoch Luzern: Claudia Kübler in der Kunsthalle Luzern

Im Rahmen des gemeinsamen Aktionstages Kunsthoch der Luzerner Ausstellungsräume und Galerien liest die Künslerin Claudia Kübler aus ihren Texten.
Jeweis um: 13.30 / 14.30 / 18.00 Uhr
Dauer circa 20 Minuten.
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«Im Loch ist es dunkel» lautet der Titel der monografischen Erstpublikation von Claudia Kübler (*1983 in Zürich), die als Band 14 im Rahmen der Publikationsreihe «Junge Kunst Stadt Luzern» erscheint. Ausgehend von ihrem, über die Jahre angelegten Archiv «Die Sammlung der Löcher», denkt die Künstlerin in Wort und Bild über das Phänomen Loch nach. Gleichzeitig treten ältere Arbeiten mit diesem Bildarchiv in einen Dialog. Mittels Zeichnungen, Objekten und Installationen wird Claudia Küblers Buchprojekt in ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Luzern in einen komplexen, löchrigen Bildkosmos eingebettet. Die Publikation wurde von Lars Egert gestaltet und erscheint im Vexer Verlag.
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Kunsthoch Luzern
SA 1. September 2018
12.00 – 19.00 Uhr

25 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in und um Luzern, ein gemeinsamer Aktionstag

Kunsthoch Luzern, der gemeinsame Aktionstag von Kunstinstitutionen in und um Luzern, findet dieses Jahr bereits zum zehntenMal statt. Was im Jahr 2008 von einem noch losen Zusammenschluss dreier Kunsträume ins Leben gerufen wurde, wird inzwischen von 25 Akteuren mitgetragen und hat sich als wichtiger Begegnungstag für Publikum, Kunstschaffende und Kunstvermittler/innen in der Stadt Luzern und ihrer nahen Umgebung etabliert.

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Artur Zmijewski: How to Teach Art (Reihe: Denkt Kunst)
Aug
28
5:00 PM17:00

Artur Zmijewski: How to Teach Art (Reihe: Denkt Kunst)

Developed by Wiktoria Furrer, Carla Gabrí, Ekaterina Kurilova-Markarjan, Nastasia Louveau, María Ordoñez, Dimitrina Sevova, Anja Nora Schulthess, Nika Timashkova, Valentina Zingg and Artur Żmijewski.

Das Seminar "How to teach Art" wurde veranstaltet im Rahmen des Doktorandenprogramms »Epistemologien ästhetischer Praktiken« (Collegium Helveticum) in Kooperation mit dem Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK), dem ERC-Projekt »Performance Art in Eastern Europe«, dem SNF-Projekt »Exhibiting Film« (UZH), dem Seminar für Filmwissenschaft UZH, dem Slavischen Seminar UZH und dem Institut für Theorie ZHdK. Gefördert von swissuniversities.

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Vernissage «100 ways of Thinking»
Aug
24
6:00 PM18:00

Vernissage «100 ways of Thinking»

Freitag Abend
24. August
Hereinspaziert!

Seien Sie herzlich Willkommen zur Vernissage des Wissenschaftsfestivals 100 Ways of Thinking. Universität Zürich in der #KunsthalleZurich.

Wir freuen uns auf das Sommerfest im ganzen Löwenbräuareal Limmatstrasse Zürich im Herzen der Stadt. Tauchen wir ein erstes Mal ein und freuen uns auf das Programm der kommenden 10 Wochen. Lassen Sie uns anstossen auf die Vielfalt des Denkens.

Um 19 Uhr begrüssen uns Rektor Michael HengartnerStadtrat André Odermatt und Andrew Holland, Geschäftsführer der Stiftung MercatorSchweiz.

Der Eintritt ist frei.

Das gesamte Programm des Wissenschaftsfestivals finden Sie hier: http://www.100ways.uzh.ch/de.html

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 Opening: Koki Tanaka «Vulnerable Histories (A Road Movie)»
Aug
24
to Aug 25

Opening: Koki Tanaka «Vulnerable Histories (A Road Movie)»

  • Migros Museum für Gegenwartskunst (map)
  • Google Calendar ICS

Vernissage: 18–20 Uhr. Anschliessend Löwenbräukunst-Sommerfest!
18 Uhr: Ansprachen von Heike Munder (Leiterin und Kuratorin der Ausstellung) und Nadia Schneider Willen (Sammlungskonservatorin)

Angesichts des weltweiten Erstarkens von Nationalismus, Populismus und Xenophobie konzentrieren sich die künstlerischen Sozialstudien Koki Tanakas (*1975 in Tochigi, Japan) auf das Zusammenleben in Gesellschaften. Sein für die Ausstellung realisiertes Projekt "Vulnerable Histories (A Road Movie)" (2018) nimmt das durch Unverständnis und Misstrauen geprägte Verhältnis von Zainichi-Koreanern und Japanern in seinem Heimatland zum Anlass, um für Wachsamkeit gegenüber Rassismus und Diskriminierung zu plädieren. Begleitet vom Künstler, setzen sich zwei Protagonisten, die sich zuvor nicht kannten, in Tokio mit Fragen nach der eigenen kulturellen Identität und den Möglichkeiten auseinander, sich den diffamierenden Parolen rassistischer Gruppierungen entgegenzustellen. Die aus dem Projekt resultierenden Filme zeigen auf, dass ein wertschätzendes Zusammenleben – insbesondere durch das Gespräch, im Privaten wie im Öffentlichen – sich entwickeln kann. So stehen während der gesamten Ausstellungslaufzeit «Livespeaker» als Ansprechpartner zur Verfügung, um diesen Austausch fortzusetzen. In unterschiedlichen Formaten mit verschiedenen Akteuren aus Kunst und Lehre werden zudem weiterführende Diskussionsräume eröffnet.

Die Sammlungsausstellung präsentiert das Werk "Show a Leg (Raus aus den Federn)" (2001) von Pipilotti Rist (*1962 in Grabs, Schweiz). In der raumgreifenden Videoinstallation wird die klassische Betrachterperspektive zugunsten eines immersiven Erlebnisses verlassen: Projizierte Videosequenzen und farbige Lichtkegel bewegen sich zu einem hypnotischen Soundtrack über zusammengenähte Bahnen von Netzvor hängen und produzieren dabei immer wieder neue Bild überlagerungen und -vervielfachungen. In dieser traumartigen Szenerie verwischen sich die Grenzen zwischen Bild und Realraum, und die Distanz zwischen dem Ich und der Welt wird aufgehoben.

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Opening: 6-8 pm. Followed by the Löwenbräukunst Summer Party!
6 pm: Speeches by Heike Munder (Director, Migros Museum für Gegenwartskunst) and Nadia Schneider Willen (Collection Curator, Migros Museum für Gegenwartskunst)

In view of the worldwide rise of nationalism, populism and xenophobia, the artistic social studies of Koki Tanaka (b. Tochigi, Japan, 1975) focus on how we live together in societies. Realized especially for his exhibition in Zurich, the project "Vulnerable Histories (A Road Movie)" (2018) focuses on an example from Tanaka’s native country, the mutual incomprehension and mistrust between Zainichi Koreans and ethnic Japanese, to plead for vigilance when it comes to racism and discrimination. Guided by the artist, two protagonists who meet for the first time in Tokyo grapple with questions of (their own) cultural identity and how to take a stand against racist groups and their demeaning slogans. The films that grew out of the project illustrate that coexistence and mutual appreciation are possible if we talk to each other: private as well as public conversations are vital. The exhibition provides a framework for continuing this exchange with “live speakers” whom visitors are encouraged to approach; they will be available for the entire duration of the presentation. Events involving representatives of the art and academic worlds will foster further discussion in a variety of formats.

The new exhibition in our series Collection on Display presents the work "Show a Leg (Raus aus den Federn)" (2001) by Pipilotti Rist (b. Grabs, 1962). The expansive video installation jettisons the conventional perspective of the outside observer for an immersive experience: projected video sequences and cones of colorful light sweep over wide panels of curtain fabric to produce a constantly changing visual environment of overlapping and proliferating images. Enhanced by a hypnotic soundtrack, the dreamlike scenario blurs the boundaries between reality and the space of representation and collapses the distance between self and world.

(Image: Koki Tanaka, Vulnerable Histories (A Road Movie), 2018, production photo. Courtesy of the artist, Vitamin Creative Space (Guangzhou), Aoyama Meguro (Tokyo))

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«Tabula Rasa» Stereoskop X TART & Seasonopening
Aug
24
6:00 PM18:00

«Tabula Rasa» Stereoskop X TART & Seasonopening

* * * * SEASONOPENING * * * *

TABULA RASA
STEREOSKOP X TART ZÜRICH

PERFORMANCEFESTIVAL

Freitag, 24. August 18.00 – 22.00 Uhr mit Grill & Bar

18.15 Begrüssung Esther Eppstein
18.30 Eddie Ramirez
19:00 Andrea Marion (by Progetto 600) 
19:40 Olivia Wiederkehr
20:10 Lubo mira
21:20 Ivy Monteiro as L.O.S.S.
22:00 Füsun Ipek und Fabian Gutscher, IFG International

Samstag, 25. August 14.00 – 20.00 Uhr

14.00 Sergio Araya & Angela Osterwalder
14.30 Alexandra Feusi
16.30 Sara Koller
17.10 Judith Huber
17.50 Nilo Stillhard
18.20 Birgit Widmer
18.50 Effi Mer Delamaskis
19.20 Nicola Genovese

Sonntag, 26. August 14.00 – 18:00 Uhr

14.00 Vortrag Wunderkammer
15.00 Mina Büker
15.45 Luca Büchler
16.20 Loreno Schaufelberger
17.00 Nathalie Stirniman & Stefan Stojanović 
17.40 Boban Kuleski

Monica Germann wird eine Performance zu einem unbekanntem Zeitpunkt präsentieren. 

Permanent zum Event wird eine Arbeit von August Blum im Offspace Offspace zu sehen sein.

Tabula Rasa

Das Stereoskop Performancefestival wird im August unter dem Titel ‚Tabula Rasa’ stattfinden. Gemeinsam mit der Tart stehen wir vor drei wundervollen Festival Tagen.

Der Spross Stereoskop wuchs erstmals am 30. September in der Wunderkammer Glattpark aus dem Boden. Seit diesem Zeitpunkt fanden sechs weitere Festivals statt, insgesamt zeigten über fünfzig Künstler*Innen ihre Arbeiten. Durch die hohe Frequenz an Kunst bildete sich ein Abdruck der Performancekultur rund um den Raum Zürich. Zudem fand der Weg Stereoskop nach Wien, wo sich eine spannende und einzigartige Zusammenarbeit mit der Angewandten und dem Offspace PFERD präsentierte.

Stereoskop steht für Impressionen, Emotionen, Dissonanzen der Wahrnehmung und stellt all das unmittelbar in den Diskurs. Kunst ist in jedem Fall politisch und da Performance in den meisten Fällen direkt durch den menschlichen Körper kommuniziert wird, sind zentrale politische und philosophische Themen ein inhärenter Bestandteil der Kunstform, in direkter, wie auch indirekter Weise.

‚Tabula Rasa‘ bezeichnete ursprünglich auf lateinisch Schreibplatten, welche durch Abschaben wiederbeschreibbar wurden. Der Begriff hat unter anderem auch durch John Locke, Philosoph und Vertreter des Liberalismus, eine empirische Verwandlung durchwandert. Zeitgenössisch wird der Begriff unter anderem genutzt für Mensch (oder Medium), welcher(/s) sich frei beschreiben lässt. Politisch gesprochen ist der Liberalismus eng mit diesem Denkansatz verbunden, wenn nicht sogar darauf zurückzuführen.
Die formale Verbindung zu der Tart, welche einen klassischen White Cube als Location stellt, liegt auf der Hand. ‚Tabula Rasa‘ wird jedoch auch für eine unbestimmte Zeit das letzte Stereoskop in der Schweiz sein, da die beiden Kurator*Innen Martina Morger und Wassili Widmer ihre künstlerische Laufbahn in Glasgow weiterführen. Zu diesem Anlass werden die Highlights aller sechs vergangenen Events, sowie schon lange ersehnten Kollaborationen in einem dreitägigen Festival realisiert. Es trifft vom 24. - 26. August alles zusammen, was Stereoskop auszeichnet. Mit allen gesammelten Erfahrungen und Performances aus diversen Bereichen, von Theorie, Musik über Tanz bis zu den bildenden Künsten werden die weissen Räume der Tart zum Beben gebracht. Stereoskop findet zusammen, ein neues Blatt in einem jungen Buch, das erste Kapitel und alle seine Kreise schliessen sich - Tabula Rasa.

Kuration: Martina Morger, Joel Spiegelberg, Wassili Widmer

http://tartart.ch/exhibitions/tabula-rasa/
www.instagram.com/stereoskop_performancefestival/www.facebook.com/stereoskopperformance/
Stereskop IV in Wien: https://youtu.be/R3EAmavxQLw

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Double Take
Aug
24
4:00 PM16:00

Double Take

Double Take
Chérif & Silvie Defraoui / Manon Wertenbroek
Jason Dodge / Bruno Jakob
Per Kirkeby / Katja Schenker
Vittorio Santoro / Simon Starling
Gregory Hari / Samson Young
Michael Etzensperger / Christoph Hefti

Curated by Linda Jensen & Arianna Gellini

Opening: 24.08.18 16:00 until late
Performance by Gregory Hari at 19:00
24.08.18 – 03.11.18

Le Foyer – In Process talk with Silvie Defraoui on 25.08.18 at 17:00
Also open for the Season Opening on 31.08.18 from 18:00

Last Tango is pleased to announce its grand re-opening in new buildings at Gasometerstrasse 30/32 on August 24th, 2018. 

For its first exhibition Last Tango is steering away from its usual program of two-person exhibitions and is presenting a multi-generational group show including works by Swiss and international artists. With a total of six separate spaces, each space contains paired works by two artists. 

Fluid in its approach the exhibition Double Take features thematic juxtapositions, continuities and ruptures with many works pertaining to the potential of the misidentified, misheard and the ambiguous space of the inexpressible. The exhibition explores subjects such as the limitations of language, the act of muting, subjectivity, immateriality, montage and hybridity, the process of sedimentation as well as historical memory. The show’s title makes reference to the undecipherable at first glance. A double take is a moment oftentimes depicted in films or in cartoons when a character glances at something without much reaction, turns away, and then, in a moment of realization, snaps their head around with a big expression, usually comically goggle-eyed. Diverse in media, the exhibition spans many practices including painting, sculpture, installation, photography, lithography, video and performance. 

After five months of renovation the former garage, bicycle workshop and illegal club has been made exhibition ready. Curators Linda Jensen and Arianna Gellini will develop an exhibition programme of one year and a half until the fixed leasehold ends. 

See more at www.lasttango.info/double-take

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 Adam Linder 'Footnote Service: Some Trade' (2018)
Aug
16
5:00 PM17:00

Adam Linder 'Footnote Service: Some Trade' (2018)

Die Kunsthalle Bern mietet während dem Jubiläumsjahr für einen Tag Adam Linders (Choreograf, Tänzer, Künstler, Los Angeles / Berlin) Footnote Service: Some Trade (2018). Drei Tänzer*innen und ein Saxophonist werden die Wände der Kunsthalle bedrängen und anrempeln. Diese Performance wurde über ein nicht-monetäres Tauschgeschäft mit der Galerie Hannah Hoffman in Los Angeles gemietet.
Linder thematisiert dabei einen von ihm aufgesetzten Tauschhandel- oder Handelsaustauch-Vertrag, der die Bedingungen des unentgeltlichen Austauschs bei der Überlassung von Some Trade regelt. Linder stellt Überlegungen darüber an, wie speziell seine vertragliche Vereinbarung mit der Kunsthalle Bern eingefahrene Erwartungen im Hinblick auf Vertragsarbeit in einer dienstleistungsbasierten Wirtschaft verkompliziert.
Performance mit Sam Gendel, Justin F Kennedy, Brooke Stamp und Stephen Thompson

Diese Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern und der Dampfzentrale Bern im Rahmen von République Géniale.
Anlässlich Linders Gespräch am Freitag, 17. August, 20.30 Uhr, zeigt die Kunsthalle Bern Michel Auders Film Chelsea, Manhattan-NYC (1989/2008, Hi8-Video zu digitalem Video SD, Farbe, Ton, 6:21 Min.) Courtesy Martos Gallery, NY.

Bild: Adam Linder, Footnote Service: Some Trade (2018)
Jennie Liu, Brooke Stamp und Stephen Thompson in der Galerie Hannah Hoffman, Los Angeles.

Im Rahmen von:
Contractual Situations We Live By
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Kunsthalle Bern has hired Adam Linder’s (choreographer, dancer, artist, Los Angeles / Berlin) Footnote Service: Some Trade (2018) for a day during the Jubilee celebrations. Three dancers and a saxophonist will hustle the walls of the institution, this perofrmance has been hired through a non-montery barter with Hannah Hoffman Gallery, Los Angeles.
Linder discusses a bartering, or trade-exchange, contract he drafted that governs terms and conditions of non-monetary exchange in the hiring of Some Trade. Linder reflects on how specifically his contractual agreement with the Kunsthalle Bern complicates settled expectations of contract labor in service-based economies.
With Sam Gendel, Justin Kennedy, Brooke Stamp and Stephen Thompson.

This event is a collaboration with Kunstmuseum Bern and Dampfzentrale Bern in the context of République Géniale.
In conjunction with Linder’s discussion on August 17 at 8.30pm, the Kunsthalle Bern will screen Michel Auder’s film, Chelsea, Manhattan- NYC, 1989/2008 (Hi8 video to digital video SD, color, sound, 6:21 min). Courtesy of Martos Gallery, NY.

Image: Adam Linder, Footnote Service: Some Trade (2018)
Jennie Liu, Brooke Stamp and Stephen Thompson at Hannah Hoffman Gallery, Los Angeles.

in the context of:
Contractual Situations We Live By

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FLORIAN GRAF Out & About
Aug
11
3:00 PM15:00

FLORIAN GRAF Out & About

Herzlich lade ich euch zu meiner Ausstellung Out & About im Park vom Hofgut Mapprach in Zeglingen bei Basel ein. Meine neuen Kunstwerke würden sich sehr über Besuch freuen. Und auch ich würde euch als ornamental hermitgerne in diesem aussergewöhnlichen Setting zwischen Englischem Garten, Bauernbetrieb und weiter Landschaft empfangen. 

Vernissage: 11. August, 15 Uhr
Öffnungszeiten: 12.8.-8.9. Do/Fr, 14–18 Uhr, Sa/So, 11–18 Uhr
Anfahrt
 

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Expanded Kunsthalle: Harald Szeemann and the Desire for Cinema
Aug
2
7:00 PM19:00

Expanded Kunsthalle: Harald Szeemann and the Desire for Cinema

Vortrag von Nicolas Brulhart
(in englischer Sprache)

anschliessend Screening
Audiovisuelle Dokumentation der documenta 5 von Karl Oskar Blase

Während der 8 1/2 Jahre, in denen Harald Szeemann als Direktor der Kunsthalle Bern fungierte, nahmen das Medium Film und der Begriff des Kinos nach und nach eine zentrale Stellung in seiner kuratorischen Vorstellungswelt ein. Szeemann bestand darauf, seine Ausstellungen durch Filmvorführungen zu komplettieren. Er machte sich für den Experimentalfilm als eine Kunstform stark und verwendete dessen Apparat als Motor zur Erweiterung der Ausstellungsformate. Von seiner ersten großen Gruppenausstellung zu seiner Präsentation von kinetischer Kunst, Science-Fiction, Environments und dem Begriff der Entmaterialisierung, funktionierte der Film allmählich als die ideale konkrete wie abstrakte Maschine: ein Instrument zur Integration neuer Kunstformen und zur Modernisierung der Kunstinstitution. Die Untersuchung des Films als ein Hauptimpuls von Szeemanns kuratorischer Ambition erlaubt es uns, sein Verhältnis zum visuellen Feld der Moderne näher zu bestimmen.

Im Anschluss an den Vortrag werden einige selten gesehene Video-Interviews der Protagonisten der documenta 5 gezeigt. Zu dieser von Karl Oskar Blase aufgenommenen Audiovisuellen Dokumentation gehört auch ein exklusives Interview mit Harald Szeemann.

Bild: Ausstellungsaufbau Licht und Bewegung, Kinetische Kunst, Kunsthalle Bern, 1965
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Lecture by Nicolas Brulhart
(in English)

followed by a screening
Audiovisuelle Dokumentation, documenta 5 by Karl Oskar Blase

During the 8 1/2 year-tenure of Harald Szeemann as director of the Kunsthalle Bern, the medium of film and the idea of cinema came to occupy a central role in the development of his curatorial imagination. Szeemann insisted on organizing screenings to complete his exhibitions. He espoused experimental cinema as an artform, using its apparatus as a motor for expanding exhibition formats. From his first large group exhibition to his presentation of kinetic art, science fiction, environments and the notion of dematerialisation, film came to act as the ideal concrete and abstract machine: a vehicle for integrating new artforms and modernizing the art institution. Examining film as a main drive in Szeemann’s curatorial ambition might allow us to crack open his relation with the visual field of modernity.

The lecture will be followed by the presentation of some rarely seen video interviews of the Documenta 5 protagonists. The Audiovisuelle Dokumentation shot by Karl Oskar Blase includes an exclusive interview with Harald Szeemann.

Image: Construction of Licht und Bewegung, Kinetische Kunst, Kunsthalle Bern, 1965

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Öffentliche Finissage: "GaiaMotherTree" von Ernesto Neto
Jul
28
8:00 PM20:00

Öffentliche Finissage: "GaiaMotherTree" von Ernesto Neto

Öffentliche Finissage: 
GaiaMotherTree von Ernesto Neto
Samstag, 28. Juli 2018, 20 Uhr bis Mitternacht
Hauptbahnhof Zürich

Nach einem Monat GaiaMotherTree im Hauptbahnhof Zürich feiern wir zum Abschluss am 28. Juli noch einmal die Installation des brasilianischen Künstlers Ernesto Neto mit einer öffentlichen Finissage und einem besonderen Programm. Elektronische Musik mit Klängen aus dem Amazonas (ab 20 Uhr), Ernesto Neto im Gespräch mit den Besuchenden und ab 22 Uhr Mantra Singen und eine spezielle Nachtmeditation bis Mitternacht. 

Sie sind herzlich eingeladen zur Finissage GaiaMotherTree.
Samstag, 28. Juli, ab 20 Uhr, in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich.

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Midissage Kunst im Dolder Bad
Jul
28
7:00 PM19:00

Midissage Kunst im Dolder Bad

Zur Midissage spricht Max Christian Graeff über unsere Kunstschaffenden Peter Baracchi, Lausen, Paolo Rossi, Teresa Sakura, André Schmucki, Nicola van Zijl, Simon Villiger und Kerstin Wittenberg. Die Midissage wird musikalisch untermalt von Claudia Kienzler mit der Bratsche. 
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Kunst im Dolder Bad 2018

Mit:

Peter Baracchi | Bild, Objekt, Installation
Lausen | Fotografie, Objekt, Installation
Paolo Rossi | Malerei, Objekt, Installation
Teresa Sakura | Collage, Installation
André Schmucki | Malerei, Installation
Nicola van Zijl | Fotografie, Objekt, Installation
Simon Villiger | Fotografie, Installation
Kerstin Wittenberg | Malerei, Installation

kuratiert von Martin Gut

1. Juni bis 1. September 2018

Midissage
Samstag, 28. Juli 2018, 19.00 Uhr

Einführende Worte von Max Christian Graeff
Musikalische Einwürfe von Claudia Kienzler, Bratsche

Öffentliche Führung und Gespräch:

Samstag, 23. Juni 2018, 19.00 Uhr mit:
Paolo Rossi, Teresa Sakura, Nicola van Zijl

Samstag, 14. Juli 2018, 19.00 Uhr mit:
André Schmucki, Simon Villiger, Kerstin Wittenberg

Samstag, 11. August 2018, 19.00 Uhr mit:
Peter Baracchi, Lausen

Finissage
Samstag, 1. September 2018, 19.00 Uhr
Mit der Artpriceomat Kunstpreisvergabe

Vorprogramm
Bei allen Anlässen ab 18.00 Uhr "dîner de dolderbad"
Bitte reservieren auf info@doldersports.com
(für Programm selber muss nicht reserviert werden)

Workshop
Buchen Sie einen Workshop eines unserer Kunstschaffenden.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 11.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag 10.00 bis 20.00 Uhr
Änderungen gemäss Witterung

Eintritt frei, voten Sie stattdessen am Artpriceomat.

Ort:
Dolder Sports
Adlisbergstrasse 36
8044 Zürich
www.doldersports.com

Anreise:
Tram 3, 8 oder 15 bis Römerhof.
Vom Römerhof mit der Zahnradbahn bis zur Bergstation Dolderbahn, von dort zu Fuss bis zum Dolder Bad.
Auto: den Wegweisern Zoo und Dolder folgen.

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Opening: Boris Rebetez / Sentence, von Bartha S-chanf
Jul
28
4:00 PM16:00

Opening: Boris Rebetez / Sentence, von Bartha S-chanf

Please join us for the opening of "Sentence" by Boris Rebetez @ von Bartha, S-chanf on July 28, from 4 - 7 pm
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Von Bartha dedicates this year’s summer show in S-chanf, Engadin, to Swiss artist Boris Rebetez. Under the title Sentence, Rebetez has united a series of new sculptural works which will be displayed from 29 July to 7 September 2018. 

In a very concrete sense, the title suggests a background of language and writing. The series is underpinned by a modernist grammar based on geometrical elements such as the triangle, square, angle and circle. Just as contemporary architecture, these means of expression shape the artist’s visual vocabulary, making the sculptures come alive as complete syntactical forms composed of various elements.
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Somvih 46
CH-7525 S-chanf

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Wem gehört die Welt? | Finissage und Performance
Jul
12
6:30 PM18:30

Wem gehört die Welt? | Finissage und Performance

KUNST + Performance

Mirjam Steffen stellt kraftvolle und scharfe Fragen zu ihrer Rolle in der Gesellschaft. 

Maura Wittmer (*1988) lebt und arbeitet in Luzern. Mit ihrer Performance am 12. Juli reagiert sie auf die Fragen der Ausstellung «Wem gehört die Welt?».

«Die Gegenüberstellung diesen konkreten und manchmal unbequemen, aber ehrlichen Fragen mit Bildern erzeugt beim Betrachter eine Verstärkung der Fragen oder eine Verunsicherung; denn die Fotografien liefern keine Antworten, sondern erweitern die Frage visuell, lassen sie komplexer werden und hinterfragen sie stellenweise» (guckmalkunst.ch).

Mirjam Steffen (* 1988) ist Fotografin und Künstlerin und bewegt sich zwischen spontaner Fotografie und Inszenierung. Die treibende Kraft ihrer Arbeit sind Fragen zur Gesellschaft, Machtverhältnissen und den Möglichkeiten der Veränderung.
Sie studierte Kunst und Fotografie in Luzern und Edinburgh. Seit 2016 ist sie immer wieder auch kuratorisch tätig und hat mit NICE ihre liebe zur Musik entdeckt. Sie lebt und arbeitet in Luzern. 

Eintritt: frei

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Water Yump – A swimming ensemble in the Rhine by Thomas Geiger
Jul
9
5:00 PM17:00

Water Yump – A swimming ensemble in the Rhine by Thomas Geiger

Water Yump – a swimming ensemble in the Rhine by Thomas Geiger, guest at Museum Tinguely, curated by Benedikt Wyss. With floating works by Nino Baumgartner, Nicolas Chardon, Sergio Rojas Chaves, Mathilde Denize, Florian Graf, Klara Hobza, Thomas Jeppe, Rafaela Lopez, Ana Navas, Bianca Pedrina, Johannes Willi and Billy X. Curmano. Water Yump is a cooperation with Museum Tinguely.

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River exhibition:

9-14 July, daily 5 PM
Opening 9 July, 5 PM
Start at Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 2, 4002 Basel
RSVP post@twgeiger.de, swimwear!

Drained exhibition:

July 14–29, by appointment
Opening July 14, 6.30 PM
Waldburger Wouters & ShanghART
St. Johanns-Vorstadt 46, 4056 Basel
Start 5 PM at Museum Tinguely

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[English]

Water Yump – A swimming ensemble in the Rhine pays homage to George Brecht’s Water Yam and continues Geiger’s series of artistic practice (e.g. Kunsthalle3000, Festival of Minimal Actions) that operates at the intersections between public, private and institutional spaces seeking contact with different forms of public. He considers these works to be stages for collaborations, dialogue and confrontation. These projects are not based on the notions of individuality but include the works of other artists as to become part of a common, public sculpture. For Water Yump we are inviting the audience into direct contact with the works of 12 artists. This encounter will be taking place in an especially notable exhibition space – the Rhine river.

[Deutsch]

Water Yump – Ein schwimmendes Ensemble im Rhein ist eine Hommage an George Brechts Water Yump und führt Geigers Serie von künstlerischer Praxis fort (z.B. Kunsthalle3000, Festival of Minimal Actions), die sich an der Schnittstelle von öffentlichen, privaten und institutionellen Räumen bewegen und dabei Berührungspunkte mit unterschiedlichen Formen von Öffentlichkeit erzeugen. Oftmals sind es performative Formate, die Geiger an allgemein zugängliche Orte bringt, um diese als Bühnen für Kollaborationen, Dialoge und Konfrontationen zu nutzen. Seine Arbeit basiert dabei nicht bloss auf Individualität, sondern bindet andere KünstlerInnen ein, um gemeinsam Teil einer öffentlichen Plastik zu werden. Sein Projekt Water Yump – Ein schwimmendes Ensemble im Rhein findet in einzigartiger Umgebung statt – im Basler Rhein. Hierhin lädt er die Betrachter/Innen ein, um mit den Arbeiten von zwölf Künstler/Innen in Kontakt zu treten und gemeinsam als schwimmende Ausstellung den Fluss hinunter zu treiben.

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Free entry – Donation
Free exhibition booklet at Museum Tinguely
Water Yump is a cooperation with Museum Tinguely.
We thank you for your trust: Christoph Merian Stiftung, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, GGG Basel, Rhein-Club Basel, Swisslos-Fonds Basel-Stadt

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Design: Astrid Seme, Studio, 2018; Cover montage: Thomas Geiger, 2018

www.benediktwyss.com/project/wateryump

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Vernissage: Holy Vestements
Jul
5
7:00 PM19:00

Vernissage: Holy Vestements

For the purpose of in-situ valuation of the ecclesiastical textiles, I needed to travel for the first time to Mount Athos in 2008. During the research of the Vestments that were going to be exposed for the first time in history at the Petit Pallet’s exhibition in France, I came across the golden costume of Nikiforos Fokas, the Byzantine Emperor from 963 to 969. This historical object it has never been published till today, despite its uniqueness as a Byzantine costume design. Inspired by this object of M. Lavras Monastery’s Museum I decided to create a wearable sculpture made of painted golden ping-pong balls, such as a ‘holy underwear, that could complete the collection of the luxurious vestments.

Yiannis Pappas is a Berlin based artist. Throughout Pappas’ work runs a deep fascination for the relation between space and the human body in natural and urban environments. His visual language is rich and varied, encompassing multiple forms of expression, such as video work, photography, performative, installative and interventionist practices, all of which bear the signs of Pappas’ anthropological and phenomenological approach toward his subjects. Underscored by a critical interest in space, as sites of physical and symbolic enactment, his artistic work and research explores how different places are sustained collectively and individually throughout history.

www.kulturfolger.ch
Idastrasse 46
8003 Zurich

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Lost in a snowstorm, we are friends
Jul
5
7:00 PM19:00

Lost in a snowstorm, we are friends

--This summer break in Les Complices*, Paloma Ayala takes over the display windows. We want to celebrate the opening and the upcoming hot days with homemade tamales and cool drinks! See you there! 
Love Paloma, Gökçe, the Janitoress, Les Complices*--

Paloma Ayala elaborates upon a story about an extraordinary summer break, a partly fictitious stop that interrupted the dynamics of a post-industrial city in 1967. But within this story, many more lie. This specific piece is a reflection about artistic-hood and fatigue. 
The window display is accompanied by the text Lost in the storm we are friends (an American painting), a fictional conversation that sets off the beginning of a series of artworks about moments and monuments of exchange between narratives.

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Round Table «Über den Wert der Kunst II»
Jul
4
6:00 PM18:00

Round Table «Über den Wert der Kunst II»

In direktem Austausch mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern kann das Publikum über den schillernden und hochaktuellen Begriff des ‚Werts‘ von Kunst diskutieren. 

Die zweite und abschliessende Gesprächsrunden im Rahmen der Ausstellung «Kunst. Geld. Museum. 50 Jahre Picasso-Story» findet direkt in der Ausstellung, an einem für alle offenen runden Tisch, statt. Inwiefern hat die Picasso-Schenkung Modell-Charakter? Wie ist sie heute, aus zeitlicher Distanz, einzuschätzen? Wie ist der Wert der Kunst zu bestimmen? 

Gäste: 
Miklos von Bartha, Basel;
Delphine Chapuis-Schmitz, Zürich; 
Jan Kiefer, Basel; 
Werner von Mutzenbecher, Basel. 
Moderation: Daniel Kurjaković, Kurator Programme. 


Eintritt frei.

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Zweikommasieben 17 - Release Zürich
Jun
30
6:00 PM18:00

Zweikommasieben 17 - Release Zürich

zweikommasieben #17 is finally here! 

The new issue contains material from/with/by JASSS, Ossia, Further Reductions, Anna Homler, Jay Glass Dubs, errorsmith, Gabber Eleganza, John Maus, Russell Haswell and many more.

We are thrilled to present the latest issue of zweikommasieben at Material.

Come by and say hi (y)

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zweikommasieben is a Swiss magazine that has been devoted to the documentation of contemporary music and sounds since the summer of 2011. The magazine features artist interviews, essays and columns as well as photography, illustration and graphics. In addition zweikommasieben organizes concerts, parties, club nights, matinees, raves and other fun events in various cities.

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sic! Sommerfest
Jun
30
5:00 PM17:00

sic! Sommerfest

Seit 5 Jahren bespielt wir das sic! Elephanthouse an der Neustadtstrasse in Luzern – notabene mit viel Herz, wenig Kohle und als absolutes Dreamteam! 

Wir feiern mit Marc Unternährer an der Tuba; Wurst, Bier und unseren geliebten KünstlerInnen, Nachbarn, treuen Freunden und Partnern!

CU there!

Photo: Ralph Kühne, 2018 (♥)

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Reminding me that I am nothing more than a flash in time
Jun
30
4:00 PM16:00

Reminding me that I am nothing more than a flash in time

RUNDGANG MIT DEM KÜNSTLER

Samstag, 30. Juni 2018 von 16.00-17.00 Uhr

Brett Weir: Mondbilder

Eine Reihe hoher Windturbinen halten Wache über Brett Weirs selbstgebautem Studiohaus in Walkerville. Beschäftigt mit der dynamischen und kontinuierlichen Energieübertragung von der Natur auf den Menschen, ist ihre Anwesenheit, im Vergleich zu Weir, hier nur nebensäch-lich. Und doch erlauben sie eine Art Einblick in die Mechanik von Weirs Bildern, denn sie fungieren als Netze, die die kosmische Energie des Universums fangen, absorbieren und dann langsam in einem schimmernden Schein reiner Elektrizität wieder freisetzen. Wenn wir vor Weirs Bildern stehen, spüren wir die Wärme dieser Strahlung – eine fühlbare und fassbare Energie, die durch die Oberfläche jedes Panels sickert. 
Weirs Bilder beziehen sich gelegentlich auf Gemälde anderer – zum Beispiel, Gerhard Richters Abstracts oder James McNeill Whistlers Nocturnes – und rufen die gleiche Suche nach Repräsentation reduziert auf das Essentielle hervor, trotzdem ist Weirs Vision einzigar-tig und aussergewöhnlich. In seinen Bildern können wir eine Welt der Träume, der Sehnsüch-te und der Wünsche finden, die durch eine innere Quelle erleuchtet wird. Dass jedes von Weirs Gemälden genau die Proportionen einer Türöffnung hat, ist kein Zufall. Jedes Panel ist eine Öffnung zu einer anderen Ebene. Für Weir ist die Tür kein vages philosophisches Kon-zept, sondern eine tatsächliche, physische Öffnung in eine andere Welt. Die flackernden Lich-ter und Mondnebel, die durch diese Öffnungen driften, sind nur ein Mikrokosmos eines grös-seren Universums. Die Bilder als „abstrakt“ abzutun wäre völlig am Thema vorbeigeredet, denn sie sind buchstäbliche und genaue Darstellungen eines sehr realen Phänomens, das für das menschliche Auge eben unsichtbar ist. Ein Phänomen, das durch die Seele und nicht durch die Netzhaut wahrgenommen wird – Weir wird zum Seher, der uns in und durch diesen Ort führt. 

Ein Akt des kosmologischen Zufalls war, dass Weir Walkerville als Standort für sein Studiohaus wählte. Hier, auf den windgepeitschten Ebenen, die zwischen Waratah und Venus Bays an der Gippsland-Küste hervorragen, erfand Fred Williams 1971 die australische Land-schaftstradition neu. Williams suchte nach einem neuen Weg das Gefühl der Unendlichkeit auszudrücken, nachdem er 1960 schon eine gemeinsame Sprache zwischen traditioneller Gummibaumlandschaft und Abstraktion gefunden hatte. Der gleiche Austausch zwischen Landschaft und non-figurativer Kunst liegt den neueren Bildern Weirs zugrunde. Sie sind „lunar“, weil sie von den kosmischen Kräften und Energien sprechen, die das Universum ver-binden. Wir spüren das Gleichgewicht und die Harmonie, die mit der Erde, der Sonne und dem Mond zusammenspielen und dem Planeten Leben geben. Weir spricht von seiner Arbeit als „etwas, das an die Vergänglichkeit persönlicher Erfahrungen, den Lauf der Zeit und die sich immer verändernde Beziehung zwischen einem selbst und der eigenen Vergangenheit erinnert“. Dabei beziehen sich die Bilder auf seine eigenen Erfahrungen, um sich dadurch mit einer kollektiven Erfahrung aller Erdbewohner auseinanderzusetzen. Durch das Entfernen aller offensichtlicher Sujets werden die Bilder zu Eingängen zu anderen Ebenen – und Spiegel unserer eigenen Seele.

Weir arbeitet intuitiv, er konstruiert jedes Bild wie „ein Teil der Natur“. Es entsteht eine Spannung, in der die Beziehung zwischen Maler und Gemälde zum Kampf wird. Für Weir, der sich als figurativer Künstler etabliert hat, erforderte es viel Mut Bilder zu veröffent-lichen, die eine erkennbare Bildsprache aufweisen. Es braucht eine gewisse Prise von jenem Selbstvertrauen, welches sich mit einer möglichen Niederlage schon versöhnt hat. Seine neu-esten Gemälde können nicht so beurteilt oder mit denselben Massstäben verglichen werden wie traditionelle Kunst. Ihr Erfolg oder ihr Versagen ist von einer anderen Palette Kriterien abhängig, die nicht so einfach ausformuliert werden können. Sie müssen gefühlt werden.

Es bedarf eines höheren künstlerischen Bewusstseins, um diese Bilder zu erschaffen und sie zu begreifen, wir müssen dafür unsere Erwartungen an das, was ein Bild sein soll, loslassen. Die einfachste Weise das Gefühl zu beschreiben, welches einen ergreift, wenn man ein Brett Weir Gemälde betrachtet, ist es als eine Art Geräusch zu bezeichnen. Musik, als eine rein abstrakte, non-relationale, selbstregierende organische Kunstform folgt weitgehend den gleichen Regeln wie non-figurative Malerei. Wir müssen lernen nicht mit unserem Geist, son-dern mit unserem Herzen zu sehen. Indem wir unsere eigenen Schaltkreise neu verkabeln, öffnen wir die Tür zu einem neuen Universum des Verstehens.
Die Welt, wie sie uns von Weir präsentiert wird, setzt sich ausschliesslich aus Farbe zusammen–oder etwa nicht? Die Farbe ist gleichzeitig das Mittel, um Empfindung und Gefühl hervorzurufen und selbst das Subjekt. Er ahmt dabei Whistler nach, der uns auf die Materiali-tät der Farbe aufmerksam gemacht hat, ohne es dabei zu versäumen reale Erfahrungen zu be-schreiben. Je länger wir den nichtgegenständlichen Raum betrachten, desto mehr sehen wir. Bald, wird das, was einmal totale Leere war, so zugepackt mit Information, dass wir weg-schauen müssen. In einer Hinsicht könnte das eine Art weisses Rauschen sein – das konstante Geräusch atmosphärischer Störungen, das unser tägliches Leben begleitet. Meistens außerhalb unseres Blickfelds, bringt Weir es in den Vordergrund und blendet uns mit seinem Glanz. Dabei akzentuieren seine Bilder Phänomene an der Schwelle des Bewusstseins. Er ist einge-stellt auf den Klang des Lebens in seiner subtilsten Frequenz. Die amöbenhaften Konglomera-te aus Farbe scheinen buchstäblich mit den unsichtbaren elektromagnetischen Wellen zu kor-respondieren, die durch das Universum pulsieren. Wir könnten durch ein Teleskop oder ein Mikroskop schauen; das ist die ungefilterte Energie des Lebens von einer ansonsten uner-reichbaren Ebene – die Materie, aus der wir alle zusammengesetzt sind. 

Weirs Bilder haben ein starkes Interesse an Wissenschaft und Metaphysik – zwei scheinbar gegensätzliche Gebiete. Sie sind insofern wissenschaftlich im Hinblick auf die Er-forschung von Materie; die Qualität der Farbe durch die Wechselwirkung von Chemikalien, von Substanz und Farbe. Weir arbeitet methodisch nach einem selbst erarbeiteten Prozess, der an einen Wissenschaftler bei der Arbeit in seinem Labor erinnert. Zugleich, untersucht er Phänomene ausserhalb der realen Welt. Dadurch, dass er diese beiden Bereiche in Einklang bringt, könnte man ihn als „Metaphysiker“ betrachten. Er besitzt das alchemistische Gesetz-buch, um das Alltägliche in etwas Aussergewöhnliches zu verwandeln. Ölfarbe mit Pinseln, Gummischaber oder anderen Werkzeugen auf Aluminiumplatten aufgetragen wird zum Me-dium, durch das wir Einlass in andere Welten erhalten. 

Richter erinnert uns daran, dass „[Malerei] vor allem etwas unbegreifliches haben muss, etwas auf einer höheren Ebene … Kunst ist das ideale Medium, um mit dem Transzen-denten in Kontakt zu treten oder sich ihm zumindest zu nähern.“ Weir entspricht Richters Bedingung – vielleicht sogar zu einem grösseren Ausmass als es der Deutsche je tat – da er uns an Plätze führt, die wir uns nur erträumen können, und doch schmerzhaft bekannt vor-kommen. Wir spüren den Fluss der Zeit und die Gegenwart der Unsterblichkeit. Wir sind ge-fangen in einem permanenten Fluss zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ohne zu wissen, in welche Richtung vorwärts ist und doch in ständiger Bewegung. Die Welt wie wir sie verstehen verliert sich in einer Unschärfe, ihre Details verschwinden in Kometen-schweifen, deren Destinationen noch unbekannt sind. Beim Betreten der Umgebung von Brett Weirs Gemälden müssen wir uns einem höheren Bewusstsein unterwerfen. Ihr Ausmass ist jenseits jeglicher Berechnung und dennoch erkennen wir vertraute Anhaltspunkte. Durch die Begegnung mit dieser lunaren Logik, begreifen wir eine neue kosmologische Sensibilität, die einerseits die grössten Geheimnisse des Lebens ausleuchtet und andererseits auch das am schwersten fassbare – nämlich, die menschliche Seele.

Text: Simon Gregg
Aus dem Englischen übersetzt: Olivia Sacher

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Public Convention: «Assembleia MotherTree» at Zürich HB
Jun
30
12:00 PM12:00

Public Convention: «Assembleia MotherTree» at Zürich HB

«Assembleia MotherTree» 
30. Juni und 1. Juli 2018

Eine Assembleia
«Gaia MotherTree» ist ein Ort der Kontemplation und des Gesprächs. Das Werk verbindet die Gedanken- und Vorstellungswelten der Huni Kuin, der Tukano und der Yanawana, also dreier Volksgruppen des brasilianischen Amazonas, mit der Formensprache und den Fragestellungen der zeitgenössischen Kunst. Um diesem anspruchsvollen Experiment gerecht zu werden, haben der Künstler Ernesto Neto in Zusammenarbeit mit Daniela Zyman, Damian Christinger und der Fondation Beyeler eine zweitägige «zeremonielle Tagung» ins Leben gerufen. Die Veranstaltung, orientiert sich an den Zusammenkünften amerindischer Traditionen, wo die Zukunft der Gemeinschaft verhandelt werden. Eine Assembleia ist in diesem Sinne einer Landsgemeinde im schweizerischen Sinne nicht unähnlich.

MotherTree
Mutter Erde, wird durch die Spezies Mensch immer stärker beeinflusst. Kennzeichnend für diese neue Zeit ist der rasend schnelle Abbau und Verbrauch der natürlichen Ressourcen und deren Umwandlung in Stoffe und Abfallprodukte, die unseren Planeten immer stärker verändern. Die Folge ist Klimaerwärmung, Umweltkatastrophen, sowie Verschmutzung der Atmosphäre und der Wasser- und Landreserven, die wiederum starke Konsequenzen für die menschlichen Gemeinschaften, die anderen Spezies und die Natur haben wird.

Die Delegierten
Um diesen prekären Moment zu begreifen, Konsequenzen einzuschätzen, Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und Kräfte zu mobilisieren, versammeln sich Delegierte aus dem Amazonas, Brasilien, Indien, Russland, Afrika, USA und Europa. Gemeinsam mit der Schweizer Öffentlichkeit suchen sie Wege und entwickeln Methoden, wie den Geist von «Gaia MotherTree» aufleben zu lassen.

Programm
https://goo.gl/QuEfKj 
Die Teilnahme ist kostenlos.

In Kooperation mit Fondation Beyeler, ZHdK, ZHAW und Kosmos.

#BeyelerNeto
www.fondationbeyeler.ch/ernestoneto

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