Fadri Cadonau

Alumni

1996

Illanz

Artist Statement

In seiner künstlerischen Praxis setzt sich Fadri Cadonau mit den Wechselwirkungen von Materialität, Gesellschaft und politischen Strukturen auseinander. An der Schnittstelle von Skulptur, Installation und Interventionen im öffentlichen Raum untersucht er soziale Dynamiken, Ungleichheiten und die fragile Balance moderner Systeme. Dabei nutzt er Materialien und Objekte, die bestehende Machtverhältnisse widerspiegeln, und transformiert sie in Metaphern für gesellschaftliche Zusammenhänge.

Ein zentrales Interesse seiner Arbeit liegt im Zusammenspiel von Materialien, sozialen Realitäten und der Herkunft von Sprichwörtern. Seine Arbeitsweise ist von einem DIY-Ansatz geprägt, der aus der Notwendigkeit entsteht, mit vorhandenen Mitteln zu arbeiten. Dieser Zugang ist eng mit seinem biografischen Hintergrund und seiner Familiengeschichte verbunden, in denen Improvisation und Pragmatismus zentrale Strategien im Umgang mit Ressourcen darstellen.
Cadonau setzt sich kritisch mit globalen Phänomenen wie Gentrifizierung, Populismus und den Auswirkungen industrieller Modernisierung im neoliberalen Kontext auseinander. Gleichzeitig reflektiert er die Spuren individueller und kollektiver Handlungen, die diese Prozesse hinterlassen. Seine Arbeiten zielen darauf ab, Wahrnehmungsgewohnheiten zu hinterfragen und neue Denkräume zu eröffnen.

Ausbildung
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