Tamara Janes

1980

Bern

Artist Statement

Tamara Janes reproduziert Bilder in schlechter Qualität, wobei sie die Störungen und Fehler nachahmt, die vorkommen, wenn digitale Bilder manipuliert und mit verlust­behafteter Komprimierung gespeichert werden. Unter Verweis auf den 2009 von Hito Steyerl veröffentlichten provokanten Essay In Defense of the Poor Image behauptet die Künstlerin, dass das Verschwinden dieser qualitativ minderwertiger Bilder die Kraft der Manipulation noch weiter unterstreicht, und zwar aufgrund der effektiveren Wirkung von hochauflösenden Bildern auf unsere Gefühle und Ver­haltensweisen. Mit ihrer erklärten Liebe für schlechte Bilder setzt sie sich so gegen die Vormacht­stellung digitaler Medien ein.

Aus dem Saaltext zur Ausstellung “Silicon Is a Grey Crystal”, kuratiert von Boris Magrini

Ausbildung
2015 – 2017
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel
Master in Fine Arts
2013
School of Visual Arts, New York
BFA Photography, Austauschsemester
2011 – 2014
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Zürich
Bachelor in Medien und Kunst, Vertiefung Fotografie
1997 – 2001
Schule für Gestaltung, St.Gallen
Grafikfachklasse
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